SC UNEX EISENSTADT
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Verdienter Sieg gegen Schützen

Der SCE war im Heimspiel gegen Schützen fast die gesamte Spielzeit überlegen, konnte aber erst ziemlich spät anschreiben. Letztlich war der Sieg ungefährdet.

Die Hauptstädter kontrollieren das Spiel von Anfang an. Gefährliche Situationen sind aber anfangs Mangelware. Etwa 20 Meter vor dem Tor ist immer Endstation in der dicht gestaffelten Abwehr des Gegners. Es dauert bis zur 17. Minute, bis Miklos Ruzicska einen Lochpass in den Strafraum bekommt und zu einer guten Chance kommt. Sein Schuss geht aber über die Querlatte.

Schon im nächsten Angriff setzt Raffael Mitterhöfer Dardan Muji gut ein, dessen Versuch, das Tor zu treffen scheitert aber. Der Ball geht weit über das Ziel. Nun werden die Chancen für die Hausherren häufiger. In Minute 22 kommt Miklos Ruzicska aus spitzem Winkel zum Abschluss, Gäste-Torhüter Lukas Reinprecht passt aber auf. Fünf Minuten später kommt dann Schützen zu seiner ersten Gelegenheit. Julian Bauer kommt im Strafraum zum Schuss, Fabian Klikovits wirft sich aber dazwischen und blockt den Schuss erfolgreich ab.

Es folgt nun wieder eine Phase mit wenig Höhepunkten. Eisenstadt bemüht sich, Chancen herauszuspielen, kann die Abwehr der Gäste aber nicht in Verlegenheit bringen. Immer öfter versuchen es die Gastgeber nun mit weiten Pässen, die aber nicht ankommen. Kurz vor der Pause bekommt der SCE noch einen Freistoß aus ziemlich spitzem Winkel zugesprochen.

Ulas Kuzu versucht es direkt, setzt den Schuss aber viel zu hoch an. Damit geht es torlos in die Halbzeitpause. Eisenstadt kommt nur etwas aggressiver aus den Kabinen, tut sich aber immer noch schwer. Die Abwehrreihen des Gegners halten vorerst stand. In der 51. Minute kommt Ulas Kuzu zu einem Weitschuss, der aber links am Tor vorbei geht.

In Minute 62 startet der SCE wieder einen Angriff. Die Verteidigung der Gäste bringt den Ball nicht weg, sodass Miklos Ruzicska aus ca. 11 Metern Entfernung ins rechte Eck zur viel umjubelten 1:0-Führung abstauben kann. Nun müssen die Gäste etwas mehr für das Spiel tun. In Gefahr bringen können sie Eisenstadt aber nicht.

Chancen haben weiterhin nur die Gastgeber. In der 71. Minute versucht Raffael Mitterhöfer einen Weitschuss, der aber deutlich daneben geht. Acht Minuten danach erwischt Julian Engelschall einen Stanglpass, haut den Ball aber klar über das Tor. Der SCE kontrolliert weiterhin das Spiel. In der 83. Minute dringt Raffael Mitterhöfer in den Strafraum des Gegners ein und wird dort regelwidrig zu Fall gebracht.

Schiedsrichter Markus Weiß entscheidet sofort auf Elfmeter. Der gefoulte Spieler tritt selbst an und verwandelt sicher ins linke Eck zum alles entscheidenden 2:0. Nun ist bei Schützen endgültig die Luft draußen und die letzten Spielminuten vergehen ohne größere Höhepunkte.

Mit diesem Sieg zieht der SCE wieder in die Top 4 ein, die zum Erreichen des oberen Playoff notwendig sind, da Oggau gegen den neuen Tabellenführer Oslip verloren hat. Dieser Platz muss nächstes Wochenende verteidigt werden, wo schon wieder ein Heimspiel ansteht. Und zwar gegen Hirm/Zillingtal. Anpfiff ist Sonntag um 17:30 Uhr.

Das Reserve-Spiel wurde 6:2 gewonnen.

SCE rettet Punkt in Mörbisch

Dank zweier später Treffer in beiden Halbzeiten gab es im Auswärtsspiel in Mörbisch eine Punkteteilung. Der SCE hat die erste Halbzeit komplett verschlafen, konnte in der zweiten aber einiges gut machen.

Von Anfang an übernehmen die Hausherren das Kommando. Eisenstadt lässt sich in die eigene Hälfte zurückdrängen. In der 12. Minute hat allerdings der SCE die erste Chance. Nach einem Freistoß hebt Raffael Mitterhöfer den Ball über das Tor. Zwei Minuten später brennt dann zum ersten Mal der Hut vor dem Tor von Arthur Biffl. Nach einer Flanke von links kommt David Milenkovic zum Kopfball, der aber am langen Eck daneben geht.

In Minute 20 dann die nächste große Chance für die Gastgeber in Führung zu gehen. Diesmal kommt die Flanke von rechts. Wieder ist es David Milenkovic, der nicht richtig an den Ball kommt. Durch aggresives Forechecking gelingt es Mörbisch immer wieder, den Aufbau des Spieles der Gäste zu stören und diese zu langen Pässen zu zwingen, die meist ins Leere gehen.

Zeitweise sind die Hauptstädter im Mittelfeld gar nicht vorhanden, die Mörbischer können dort nach Belieben schalten und walten. In der 24. Minute muss SCE-Keeper Arthur Biffl einen Schuss von David Milenkovic unschädlich machen. Bis zur Pause gelingt es dem SCE dann, den Gegner einigermaßen in den Griff zu bekommen. Selbst gefährlich kann die Mannschaft aber nicht werden.

Als alles schon mit einem torlosen Pausenstand rechnet, bringen die Hausherren den Ball in den SCE-Strafraum. Die Chance ist eigentlich schon vorbei und der Ball springt an der Torout-Linie herum, da läuft David Milenkovic noch hin, auch Torhüter Arthur Biffl läuft hin, durch einen Pressball von Milenkovic und einem Abwehrspieler hüpft der Ball in hohem Bogen in Richtung Tor, springt einmal auf und hüpft in der rechten Kreuzecke ins Tor. Wahrscheinlich das kurioseste Tor der Liga in diesem Jahr.

So geht es mit 1:0 in die Kabinen. In der 2. Halbzeit tritt Eisenstadt bemühter auf. In der ersten Viertelstunde lässt sich aber nichts nennenswertes daraus machen. Erst in der 57. Minute kommt Jonas Engelschall aus spitzem Winkel zum Schuss, der Ball fliegt aber ins Out. In Minute 64 kommt wieder Jonas Engelschall alleine vor Tormann Bastian Ruffini zum Schuss, hebt den Ball aber über die Querlatte.

Mörbisch muss dem hohen Tempo und der aggressiven Spielweise nun Tribut zollen und zeigt erste Ermüdungserscheinungen. So kommen die Gäste immer öfter zu Chancen. In Minute 66 kommt Shalva Tsuliashwilli aus vielversprechender Position zum Kopfball, setzt diesen aber über das Tor. In der 76. Minute scheitert Jonas Engelschall an Bastian Ruffini.

Drei Minuten danach ist es wieder Jonas Engelschall, der aus kurzer Distanz über das Tor schießt. Als die mitgereisten SCE-Fans in der 91. Minute schon mit einer bitteren Niederlage rechnen, kommt noch einmal eine Flanke von links vor das gegnerische Tor. David Wagner steht am kurzen Eck goldrichtig und köpfelt zum umjubelten Ausgleich ins Tor.

Kurz darauf ertönt der Schlusspfiff. Durch das später Tor konnte die Mannschaft eine weitere unnötige Niederlage vermeiden. Trotzdem fiel der SCE aufgrund des Punkteverlustes aus den Top 4 heraus und wurde von Oggau überholt. Im Heimspiel gegen Schützen am kommenden Samstag muss daher ein Sieg her. Anpfiff ist um 17:30 Uhr.

Das Reservespiel wurde 3:1 gewonnen.

SCE rettet Sieg über die Zeit

Nachdem Eisenstadt in der Pause mit 3:0 schon wie der sichere Sieger aussah, machte es die Mannschaft im Heimspiel gegen Steinbrunn noch unnötig spannend und konnte froh sein, noch einen 3:2-Sieg über die Runden gebracht zu haben.

Wie schon einige Male in dieser Saison legt der SC Eisenstadt einen Blitzstart hin. Nach einer zu kurzen Abwehr der Verteidigung der Gäste in der 4. Minute zieht Kerim Irmak von der Strafraumgrenze ab und trifft zum umjubelten 1:0. Dieser Schock sitzt bei Steinbrunn tief, sodass die Mannschaft lange keine einzige gut Angriffsaktion gelingt.

So sind weiterhin die Hauptstädter am Drücker. In Minute 13 scheitert Raffael Mitterhöfer mit einem Weitschuss am Steinbrunner Schlussmann Nick Wohlfahrt. Vier Minuten später kommt Julian Engelschall aus rund 14 Metern zum Schuss, dieser geht aber über die Querlatte. In der 19. Minute läuft sich Raffael Mitterhöfer rechts frei, er bekommt den Ball und trifft zum 2:0 ins lange Eck.

Die Hausherren bleiben mit dieser Führung im Rücken weiterhin spielbestimmend. In der 29. Minute hat Julian Engelschall wieder eine gute Weitschuss-Chance, er schießt den Ball aber genau in die Arme von Nick Wohlfahrt. Gleich in der nächsten Aktion ist es der selbe Spieler, der den Ball aus rund 20 Metern Entfernung neben das Tor schießt.

Erst in der 32. Minute kommen die Gäste zu ihrer ersten nennenswerten Gelegenheit. SCE-Torhüter Arthur Biffl läuft rechts aus dem Tor, um einen weiten Pass abzufangen. Er bekommt den Ball aber nicht weg, so dass Gellert Ivancsics einen Weitschuss auf das leere Tor versuchen kann. Zum Glück für die Gastgeber dreht sich der Ball aber nach rechts und fliegt knapp an der Stange vorbei.

Zwei Minuten setzt Steinbrunn nach. Johannes Prets kommt aus spitzem Winkel allein vor Arthur Biffl zum Schuss, der Ball geht aber im kurzen Eck ins Out. In der 40. Minute meckert der Steinbrunner Martin Szaloky beim Schiedsrichter und bekommt die gelbe Karte. Da er danach nicht damit aufhört, sieht er gleich die gelb-rote hinten nach. Damit muss seine Mannschaft die restliche Spielzeit in Unterzahl überstehen.

In Minute 42 leistet sich die Abwehr der Gäste einen Schnitzer, dadurch kommt Franz Thometitsch an den Ball. Er läuft auf Nick Wohlfahrt zu überspielt diesen. Er kommt aber zu Sturz, sodass die Aktion fast vorbei gewesen wäre. Im Fallen spitzelt er den Ball aber noch über die Torlinie, sodass mit dem 3:0 die vermeintliche Vorentscheidung gefallen ist.

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kommt Franz Thometitsch nach einer Maßflanke von Raffael Mitterhöfer noch zu einem Kopfball, der aber weit drüber geht. So geht es mit einer komfortablen 3:0 Führung in die Kabinen. Aufgrund der deutlichen Führung und der zahlenmäßigen Überlegenheit rechneten die Zuschauer damit, dass der SCE das Spiel locker gewinnen wird und vielleicht sogar einen Saison-Rekord-Sieg hinlegen könnte. Das beste Ergebnis war ein 7:1 gegen Großhöflein.

Aber es sollte anders kommen. Gleich nach dem Anpfiff sieht Laszlo Gulyas, dass Arthur Biffl weit vor dem Tor steht und versucht einen Weitschuss. Dieser wäre genau unter die Latte gegangen, aber der SCE-Keeper fliegt nach hinter und holt den Ball im letzten Augenblick noch ein und dreht ihn über die Latte. Darauf hin gibt es Eckball. Der wird gegen die lange Stange gespielt. Dort fühlt sich kein Abwehrspieler dafür zuständig, sodass Thomas Rauhofer unbedrängt zum 3:1 ins kurze Eck einschießen kann.

Nun macht sich in der Mannschaft der Gastgeber sichtbar Nervosität breit. Die Erinnerungen an das Debakel in Oslip letzte Woche werden wieder wach, wo man nach einer 2:0-Pausenführung noch 2:5 verloren hat. Es schleichen sich nun viele Fehlpässe ein. Immer öfter wird der Ball blind nach vorne gedroschen. Selten gelingt eine gute Aktion.

In der 51. Minute kommt Dardan Muji immerhin zu einem Weitschuss, der aber am langen Eck vorbei geht. In Minute 58 kommen die Gäste zu einem Freistoß aus etwa 18 Metern. Gellert Ivancsics tritt an und schießt den Ball nur knapp über das Tor. Vier Minuten später kommt Raffael Mitterhöfer nach einem Fehlpass an den Ball. Sein Schuss hätte den alten Vorsprung wieder herstellen können. Er geht aber an die Innenstange, von wo er wieder aufs Feld zurück springt.

In der 65. Minute bekommt Steinbrunn wieder einen Eckball zugesprochen. Wieder schauen alle Abwehrspieler seelenruhig zu, wie Gellert Ivancsics zum Kopfball kommt und den Ball im rechten Eck zum 3:2 unterbringt. Das macht die Nervosität bei Eisenstadt nicht geringer. Die Mannschaft zieht sich nun immer weiter zurück und überlässt das Spiel großteils dem zahlenmäßig unterlegenen Gegner.

Allerdings steht die Verteidigung im Gegensatz zum Spiel in Oslip heute sicher. Steinbrunn hat zwar deutlich mehr vom Spiel, hochkarätige Chancen schauen dabei aber nicht heraus. Da die Gäste nun mit Mann und Maus angreifen, ergeben sich für den SCE noch einige Konterchancen. Nach einem Weitschuss von Kerim Irmak muss Nick Wohlfahrt seine Mannschaft mit einer Parade retten.

Eine Minute später kommt Raffael Mitterhöfer auf der linken Seite zum Schuss, er trifft aber nur das Außennetz. Die letzte Chance des Spiels hat Steinbrunn. Nach einem Weitschuss von Nico Stiglitz rettet Arthur Biffl mit einem tollen Reflex die drei Punkte für seine Mannschaft. Als Schiedsrichter Faruk Sevik das Spiel abpfeift, fällt allen ein Stein vom Herzen, dass der Sieg trotz allem doch noch in trockenen Tüchern ist.

Zwei Unaufmerksamkeiten bei Eckbällen haben eine schon gewonnene Partie noch einmal unnötig spannend gemacht. Mit etwas konsequenterer Abwehr in diesen Standardsituationen hätten sich die SCE-Spieler viele Nerven sparen können und einen bequemen Sieg einfahren können. Trotz allem: die drei Punkte sind am Konto und damit wieder ein Platz in den Top 4, der den Einzug ins obere Playoff bedeuten würde.

Nächsten Samstag gastiert der SCE bei Mörbisch. Die Partie wird um 15:30 angepfiffen.

Das Reservespiel ging 2:4 verloren.

Torloses Remis gegen Zagersdorf

In einem Spiel ohne großen Höhepunkten trennten sich Eisenstadt und Zagersdorf 0:0. Der SCE war insgesamt die aktivere Mannschaft, konnte aber über die gesamte Spielzeit genauso wenig gefährlich werden, wie der Gegner.

In der Anfangsphase konnten die Gäste mehr Akzente setzen. In der 6. Minute hat Florian Edler eine Freistoßgelegenheit, kann aber SCE-Goalie Arthur Biffl nicht in Gefahr bringen. Ein Weitschuss von Tobias Frank, der in Minute 11 weit neben das Tor geht, gehört schon zu den Höhepunkten in diesem Spiel. In der 14. Minute schaffen es die Hauptstädter erstmals ernsthaft in den gegnerischen Strafraum.

Eine Flanke von Miklos Ruzicska wird aber von Torhüter Mark Altenburger abgefangen. Gleich in der nächsten Situation ist es der gleiche Spieler, der aus kurzer Distanz an Mark Altenburger scheitert. In der folgenden halben Stunde sind beide Teams bemüht, das Spiel aufzubauen, an der Strafraumgrenze ist aber meist Endstation. Der SCE versucht gelegentlich, mit weiten Pässen hinter die Abwehr zum Erfolg zu kommen. Die Verteidigung passt aber immer auf.

So gibt es als erwähnenswerte Situation nur noch einen Schuss des Zagersdorfers Fabian Schmal, der von Arthur Biffl unschädlich gemacht wird. Somit geht es torlos in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit ändert sich der Charakter des Spieles kaum. Bei beiden Mannschaften steht die Abwehr sicher und lässt nur wenig zu. In der 50. Minute bekommen die Gäste einen Eckball zugesprochen. Nachdem die Abwehr geklärt hat, kommt Tobias Leidl zum Weitschuss, der aber über die Querlatte geht.

In Minute 60 dann die größte Torchance für die Hausherren. Nach einem Stanglpass von Imran Muji kommt Miklos Ruzicska zum Schuss, der geht aber am langen Eck vorbei. Zwei Minuten später gibt es einen Freistoß für den SCE, den Raffael Mitterhöfer nur knapp über das Tor setzt. Die letzte halbe Stunde vergeht mit viel Mittelfeldgeplänkel und einigen weiten Pässen, die aber nicht wirklich für Gefahr sorgen können.

Zwei Minuten vor dem Ende hätte Mohammadreza Tazegheshlagh doch noch für 3 Punkte sorgen können. Sein Schuss wird aber vom gegnerischen Torhüter gehalten, sodass die Partie ohne Tore zu Ende geht. Unter dem Strich ist es eine gerechte Punkteteilung. Auch wenn Eisenstadt die etwas aktivere Mannschaft war, kann man nicht von drückender Überlegenheit sprechen.

Der SCE verteidigt mit diesem Punkt den 2. Platz in der Tabelle ist ist weiterhin auf Kurs ins obere Playoff. Das nächste Spiel findet bereits kommenden Samstag statt und findet in Oslip statt. Diese Mannschaft lauert mit nur einem Punkt Rückstand auf dem 3. Platz. Ein spannendes Spiel ist also garantiert.

Das Reservespiel endete mit einem 12:1 Kantersieg für den SCE.

Erste Saisonniederlage in Sigleß

Der SCE konnte seine beeindruckende Siegesserie in Sigleß nicht fortsetzen. Nachdem die erste Halbzeit verschlafen wurde, wollte der Ausgleich trotz deutlicher Überlegenheit in der zweiten Hälfte nicht gelingen.

Die Gäste gehen nach drei Siegen aus drei Spielen als Favorit in die Partie und kommen gleich zur ersten Torchance. Enis Zilbijari kommt schon in der 3. Minute alleine vor Torhüter Ayhan Baydilek an den Ball, bringt diesen aber nicht an ihm vorbei. In Minute 17 zeigen erstmals die Gastgeber auf. Benjamin Radislovich scheitert mit einem Schuss aus rund 14 Metern am Eisenstädter Schlussmann Arthur Biffl.

Eisenstadt will nicht so richtig ins Spiel kommen. Im Mittelfeld gelingt nicht viel und die weiten Pässe nach vorne, die sich in den bisherigen Spielen als scharfe Waffe gezeigt haben, kommen meistens nicht an. In der 20. Minute hat Sigleß einen Eckball. Der Ball kommt im Strafraum zu Silvano Pint, der volley abzieht und den Ball unhaltbar in die linke Kreuzecke schießt.

Eine kalte Dusche für die SCE-Kicker. Diese zeigen sich aber nicht geschockt. Bereits vier Minuten nach dem 1:0 erläuft Jonas Engelschall einen weiten Pass auf der rechten Seite. Er läuft damit in den Strafraum und trifft zur Freude der mitgereisten SCE-Fans genau ins lange Eck zum Ausgleich. In Minute 29 hat Franz Thometitsch sogar die Chance, den Führungstreffer zu erzielen. Sein Weitschuss geht aber am langen Eck vorbei.

In der 36. Minute sind wieder die Hausherren am Drücker. Martin Draskoczi, der auf der linken Seite eine überragende Partie spielt, dringt in den Strafraum ein und schießt aufs lange Eck. Arthur Biffl pariert den Schuss mit einer großartigen Reaktion. Die Abwehr bekommt den Ball aber nicht weg, so kommt Benjamin Radislovitsch an den Ball. Er erwischt Arthur Biffl am falschen Fuß und befördert den Ball ins kurze Eck zum 2:1.

Wieder müssen die Hauptstädter einem Rückstand nachlaufen. In den restlichen 10 Minuten der ersten Hälfte gelingt aber kein nennenswerter Angriff mehr. So geht es mit einem Rückstand in die Pause. Nach dem Seitenwechsel tut der SCE mehr für das Spiel. Die Offensivbemühungen werden intensiviert. In der 50. Minute kommt Eisenstadt zu einem Freistoß. Raffael Mitterhöfer schießt ihn aber links am Tor vorbei.

Dadurch, dass die Gäste das Spiel nach vorne verlagern, ergeben sich auch Räume für Konter für Sigleß. In der 54. Minute rettet Arthur Biffl bei einem Schuss aus kurzer Distanz von Abdulkadir Ceri. Eisenstadt startet nun einen Angriff nach dem anderen. In Minute 68 gibt es Eckball für den SCE. David Wagner kommt dabei zum Kopfball, setzt ihn aber über die Querlatte.

Zwei Minuten später kommt der selbe Spieler wieder vor dem Tor zum Kopfball, diesmal verhindert Ayhan Baydilek den Ausgleich. Gleich im Gegenzug hätte Martin Draskoczi alles klar machen können. Er geht auf der linken Seite durch und läuft auf Arthur Biffl zu. Dieser erweist sich jedoch abermals in Hochform und hält sein Team im Spiel.

In der 77. Minute kommt Sigleß nach einem erfolglosen Angriffsversuch des SCE wieder zu einer Konterchance. Jared Kretzmann läuft auf Arthur Biffl zu, aber wieder verhindert dieser die Vorentscheidung. An ihm liegt es heute am wenigsten, dass das Spiel ohne Punktegewinn blieb. Weiterhin greifen die Gäste an. Die Abwehr der Hausherren zeigt sich aber stabil und lässt keine großen Chancen zu.

In Minute 82 kommen die Gastgeber wieder zu einem Konter. Sven Köhler schießt alleine vor Arthur Biffl aber über das Tor. In der Nachspielzeit hätte es Imran Muji auf dem Fuß gehabt, doch noch einen Punkt zu retten. Nach dem die Sigleßer Abwehr den Ball nur ungenügend klären kann, kommt er aus etwa 16 Metern zentral zum Schuss. Ein Verteidiger blockt den Ball allerdings ab.

So endet nicht nur das Spiel, sondern auch die Siegesserie des SCE. Trotzdem verteidigt die Mannschaft den zweiten Platz in der Tabelle und ist weiterhin klar auf Kurs, das obere Playoff zu erreichen, wofür nach 22 Runden Platz 4 erforderlich ist. Die nächste Chance auf Punkte gibt es nächsten Sonntag im Heimspiel gegen Zagersdorf. Ankick ist um 17:30 Uhr.

Das Reservespiel konnte der SCE mit 3:1 für sich entscheiden.

Kantersieg gegen Großhöflein

Eine sichere Verteidigung und ein effizienter Sturm sicherten dem SCE im Heimspiel gegen Großhöflein einen fulminanten 7:1 Sieg. Die Gäste beendeten das Spiel mit nur 10 Mann, die Tore fielen aber alle bereits vor dem Ausschluss.

Die Hauptstädter legen gleich wie aus der Kanone geschossen los. In der 4. Minute dringt der SCE in den gegnerischen Strafraum ein, der Ball wird zu Raffael Mitterhöfer zurück gelegt und dieser trifft aus etwa 16 Metern Distanz zum 1:0. Kaum haben sich die Gäste von dem Schrecken erholt, nimmt Enis Zibijari einem Verteidiger den Ball ab und schiebt ihn elegant an Torhüter Martin Lehner vorbei und es steht 2:0. Da sind gerade einmal 6 Minuten gespielt.

In der 14. Minute versuchen die Nachbarn Schadensbegrenzung. Lorenzo Baier schießt auf das Tor von Arthur Biffl, kann diesen damit aber nicht in Bedrängnis bringen. Die Hausherren setzen in diesem Spiel weniger auf langsamen Spielaufbau im Mittelfeld, sondern auf schnelle Gegenangriffe. So auch in Minute 18. Es ist fast eine Wiederholung des ersten Treffers.

Schnelles Eindringen in den Strafraum, der Ball wird zum anstürmenden Julian Engelschall zurück gelegt und dieser trifft aus ca. 18 Metern Entfernung sicher ins rechte Eck zum umjubelten 3:0. Damit ist schon vor der ersten Trinkpause alles klar gemacht. Zu diesem Zeitpunkt hat der SCE keine einzige Torchance vergeben. Drei Chancen, drei Tore. Effizienter geht es nicht.

Großhöflein gibt aber nicht auf und läuft weiter tapfer gegen die drohende Niederlage an. In der 21. Minute versucht es Eric Mayer mit einem Weitschuss, der aber am langen Eck vorbei geht. 10 Minuten später gibt es dann eine Premiere in diesem Spiel: Eisenstadt vergibt zum ersten Mal eine Torchance. Dardan Muji scheitert allein vor Martin Lehner.

Weiterhin versuchen die Gäste, Druck aufzubauen. Gegen Mörbisch ist es ihnen immerhin gelungen, nach einem 0:2-Rückstand noch einen Punkt zu holen. Aber die Abwehr der Gastgeber lässt nichts anbrennen. So ist es wieder der SCE, der die nächste gute Gelegenheit hat. Miklos Ruzicska wird im Strafraum rechts ideal angespielt. Sein Schuss aufs Tor geht aber über die Querlatte.

In der 41. Minute ist Großhöflein weit aufgerückt. Die SCE-Abwehr erbeutet den Ball und befördert ihn mit einem weiten Pass nach vorne. Raffael Mitterhöfer startet noch aus der eigenen Hälfte und ist deshalb nicht abseits. Er läuft mit dem Ball auf Martin Lehner zu und lässt diesem keine Chance. Somit geht es mit einer komfortablen 4:0-Führung in die Kabinen.

Auch in der zweiten Spielhälfte müssen die SCE-Fans nicht viel Geduld aufbringen. Die Matchuhr ist noch nicht auf 46 gesprungen, da steht es schon 5:0. Miklos Ruzicska trägt sich diesmal mit einem Abstauber in die Schützenliste ein. Nur drei Minuten beträgt dann die Wartezeit auf das 6:0. Martin Stockinger trifft nach einem Eckball ins lange Eck.

Derselbe Spieler nimmt wieder drei Minuten später Gästetormann Martin Lehner den Ball ab und trifft aus spitzem Winkel zum 7:0. Damit ist der Großhöfleiner Attila Fajt gar nicht einverstanden und er sagt dem Schiedsrichter ordentlich die Meinung. Nach der folgenden gelben Karte legt er nochmal nach und sieht postwendend die zweite Gelbe und darf schon vor allen anderen duschen gehen.

Das motiviert seine Mannschaftskameraden aber, sich noch etwas mehr ins Zeug zu legen. Man hat sogar den Eindruck, dass die Gäste zu zehnt besser spielen als vor dem Ausschluss. In der 56. Minute kommt Ricardo Flasch im Strafraum an den Ball, setzt ihn aber von links ins Außennetz. Zwei Minuten später begeht die bisher makellose SCE-Abwehr an der Strafraumgrenze ein Foul.

Schiedsrichter Goran Stevic entscheidet auf Elfmeter. Diesen verwandelt Eric Mayer sicher zum Ehrentreffer für seine Mannschaft. Ein Tor, das jedenfalls nicht unverdient ist, denn auch in der restlichen Spielzeit lassen die Gäste nicht erkennen, dass sie einen Mann weniger am Feld haben. Man bemüht sich weiter, aber die Abwehr von Eisenstadt lässt nichts erwähnenswertes zu.

Die Gastgeber kommen noch zu einigen Chancen, man merkt aber, dass der letzte Nachdruck nun fehlt und auch etwas der Schlendrian einzieht. In der 67. Minute hat Franz Thometitsch eine gute Gelegenheit, schießt aber über das Tor. Eine Minute danach kann sich Martin Lehner auszeichnen, nachdem Mohammadreza Tazegheshlagh ideal auf Raffael Mitterhöfer gepasst hat. Gleich in der nächsten Aktion rettet der Gästetormann wieder in letzter Sekunde vor Imran Muji.

Dieser Spieler ist es auch, der in Minute 79 die Chance auf den achten SCE-Treffer hat. Sein Schuss geht aber am langen Eck vorbei. Die beste Gelegenheit in der Schlussphase hat Großhöflein. Marco Fiegerl hebt den Ball elegant aufs Tor, dieser prallt aber an die Innenstange und fliegt parallel zur Torlinie, bleibt aber auf dem Feld.

Die letzte Chance des Spieles hat wieder der SCE. Jonas Engelschall läuft in Minute 84 allein auf Torhüter Martin Lehner zu, dieser zeigt sich aber erneut in Topform und verhindert ein noch größeres Debakel für sein Team. Mit dem Schlusspfiff wird der höchste Sieg des SCE seit dem 7:1 in Trausdorf im März offiziell.

Wer anhand des Ergebnisses ein einseitiges Spiel mit einer drückenden Überlegenheit des SCE vermutet, irrt sich. Eine solide Abwehrleistung und eine unglaubliche Effizienz im Angriff waren die Mittel zum Erfolg am heutigen Abend. Der Gegner aus der Nachbargemeinde war spielerisch auf Augenhöhe, aber eben ohne das Abwehrbollwerk und ohne den treffsicheren Angriff.

Am Freitag gastiert der SCE in Sigleß und wird versuchen, seine Siegesserie dort fortzusetzen. Die Schlachtenbummler der Rot-Weißen warten schon ungeduldig auf dieses Match.

Auftaktsieg gegen Oggau

Dank zweier perfekt getretener Freistöße besiegte der SC Eisenstadt Oggau zum Auftakt der Saison 2026/27 mit 2:0. Beide Mannschaften beendeten aufgrund von roten Karten das Spiel mit nur 10 Mann.

Von Anfang an hat Oggau deutlich mehr Ballbesitz. Die Gäste bemühen sich, Angriffe zu starten, die Abwehr der Eisenstädter steht aber sicher. Die Hauptstädter suchen ihr Heil in der Anfangsphase in weiten Pässen, die aber meist nicht ankommen. So ist die Partie anfangs arm an Höhepunkten. Erst in der 12. Minute köpfelt Alexander Kampitsch nach einem Freistoß über das Tor der Hausherren.

In Minute 18 versucht Marco Pasterniak einen Weitschuss, der über die Querlatte geht. Erst in der 26. Minute kommt der SCE erstmals vor das gegnerische Tor. Einen Freistoß aus großer Distanz setzt Raffael Mitterhöfer aber weit daneben. Die erste wirkliche Torchance hat Oggau dann in der 34. Minute. Nach einer Flanke von Patrik Papranec setzt Julian Kröss den Ball knapp neben das Tor.

Die letzte nennenswerte Szene der ersten Hälfte findet in Minute 41 statt. Julian Kröss taucht alleine vor SCE-Torhüter Arthur Biffl auf, dieser kann die Situation allerdings klären. So geht es torlos in die Pause. Nach dem Seitenwechsel ändert sich vorerst wenig am Charakter der Partie. Oggau hat mehr vom Spiel, Eisenstadt verhindert aber große Chancen.

Erst in der 59. Minute kommen die Gäste durch einen Weitschuss aus spitzem Winkel zu etwas ähnlichem wie einer Torchance. In Minute 64 hat Oggau die erste wirkliche Chance der zweiten Halbzeit. Sebastian Dinhof wird ideal angespielt, zwischen ihm und dem Tor ist nur noch Biffl, der im Duell aber Sieger bleibt.

In der 75. Minute ändert sich das Spiel dann radikal. Florian Kucher, der bereits Gelb gesehen hat, erhält nach einem Foul die zweite Gelbe und muss vom Platz. Den verhängten Freistoß in rund 30 Metern Entfernung tritt Ulas Kuzu. Er versucht es direkt. Der Ball fliegt auf das Tor zu und findet seinen Weg genau in die linke Kreuzecke.

So sehen sich die Oggauer, die bis jetzt das Spiel unter Kontrolle hatten, mit einem 0:1-Rückstand mit einem Mann weniger konfrontiert. Mit dem Mute der Verzweiflung laufen die Gäste nun gegen die drohende Niederlage an. Die Abwehr der Gastgeber steht aber sicher. In der 90. Minute kommt der SCE dann zu einem Freistoß etwa 22 Meter vor dem Tor. Der Winkel ist allerdings schlecht.

Trotzdem versucht Imran Muji einen Direktschuss aufs lange Eck. Der Ball fetzt genau durch die selbe Kreuzecke wie beim ersten Tor und fixiert im ersten Spiel den ersten Sieg für den SCE. Kurz darauf rettet Arthur Biffl nochmal mit einer tollen Reaktion. In Minute 91 setzt Patrik Papranec den Ball aus kurzer Distanz über das Tor. Kurz vor dem Schlusspfiff gibt es nochmal eine große Aufregung.

Nach einer Rudelbildung mit Handgreiflichkeiten bekommt der Oggauer Michael Mali die gelbe und SCE-Kicker Shalva Tsuliashwilli die rote Karte. Am Ergebnis ändert das nichts mehr und der SCE startet mit 3 Punkten in die neue Saison.

ICT Tombola 2027

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Hier findest du demnächst Informationen zu den Tombola-Preisen der ICT 2027 und nach der Ziehung die Liste der Gewinner.

SCE gewinnt Erwin-Schneider-Gedenkturnier

Der SCE trat als krasser Außenseiter im traditionsreichen Erwin-Schneider-Gedenkturnier in St. Margarethen an und wurde sensationell Turniersieger. Auch wenn alle Mannschaften (so auch der SCE) ersatzgeschwächt antraten, ist das eine überragende Leistung.

Mit St. Margarethen und Rust nahmen zwei Landesligisten und mit Hornstein ein Verein der II. Liga an dem Turnier teil. Gespielt wurde jeweils 45 Minuten in einem Halbfinale, einem Spiel um Platz drei und dem Finale.

Im ersten Halbfinale zwischen Hornstein und St. Margarethen kam es zu einer Partie auf Augenhöhe, die letztendlich Hornstein aber klar mit 2:0 für sich entschied. Das war die erste Überraschung, da die Hausherren eine Liga höher angesiedelt sind. Hornstein stand damit im Finale, wo allgemein erwartet wurde, dass der Gegner SCF Rust heißen wird.

Dieser trat schließlich gegen den SC Eisenstadt aus der 2. Klasse Nord an, welche drei Ebenen weiter unten zu finden ist. Auch wenn Rust im Freistadt-Duell einen spielerischen Vorteil hat, können die Jungs vom SCE einigermaßen mithalten. Schon nach wenigen Minuten kommt Eisenstadt zu einem Konter, Miklos Ruzicska löst sich im richtigen Moment von der Abwehr.

Alleine vor dem Torhüter scheitert er zunächst an diesem, der Ball springt ihm aber wieder vor die Füße und er rollt den Ball ins leere Tor zum 1:0. Noch rechnet aber keiner mit einer Überraschung. Rust drängt auf den Ausgleich, die SCE-Abwehr steht aber sicher. Zumindest bis zur 35. Minute. Da läuft ein Spieler der Ruster mit einem sehenswerten Sololauf auf und davon und lässt Torhüter Covaciu keine Chance.

In den restlichen 10 Minuten können die Ruster aber nicht nachsetzen und so muss die Entscheidung über den Finaleinzug im Elfmeterschießen fallen. Statt 5 werden 3 Elferserien geschossen. Nachdem aber alle drei Schützen beider Teams ihren Elfer verwandelt haben, kommt es noch zu 4 weiteren Elferserien, die allesamt in einem Tor münden. Lionel Messi kann sich von unseren Jungs da noch etwas abschauen!

Schließlich kommt es zum jeweils 8. Elfmeter. Während der SCE wieder sicher trifft, knallt der Ruster Valentin Jöbstl den Ball weit über die Querlatte und der SCE steht im Finale! Das Spiel um Platz drei zwischen St. Margarethen und Rust lässt die SCE-Fans dann mit wenig Zuversicht aufs Finale blicken. Die Mannschaft, die vom Finalgegner Hornstein besiegt wurde, fegt Rust mit 8:1 vom Platz.

Die große Hoffnung war, dass der SCE wenigstens mit einem besseren Ergebnis davon kommen wird als Rust. Diese Hoffnung scheint sich zuerst zu zerschlagen, denn Hornstein dominiert das Spiel nach Belieben. Nach einer Flanke von links wird der Ball im Strafraum noch über zwei Stationen weiter gespielt, ehe SCE-Keeper Arthur Biffl das 0:1 hinnehmen muss.

Kurz darauf sorgt ein Stanglpass von rechts, der mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck abgeschlossen wird für das vermeintlich entscheidende 0:2. Dass die Hornsteiner da noch was anbrennen lassen, denkt zu diesem Zeitpunkt niemand im Greaboch-Stadion. Auch die Hornsteiner selbst nicht, denn sie lassen nun die Zügel schleifen.

Einem lässigen Rückpass zum Tormann läuft Maximilian Dreier motiviert hinterher. Er erwischt den Ball beim Abschlag, welcher schräg nach hinten abprallt. Er läuft ihm nach und bringt ihn aus spitzem Winkel im Tor unter. Damit steht es 1:2. Die „Ausgleich“-Rufe der Fans sind da aber noch eher scherzhaft gemeint. Nur zwei Minuten später vergeht den hohen Favoriten aber das Lachen. Nach einem Ballverlust in der eigenen Hälfte kann ein Schuss gerade noch abgeblockt werden. Der Ball kommt zu Eliah Engelschall, der sich ein Herz nimmt und aus 16 Metern zum umjubelten Ausgleich ins rechte Kreuzeck trifft.

Nun wittern die Eisenstädter die Sensation und verteidigen das Remis mit letzter Konsequenz. Es gibt Eckballserien für Hornstein. Ein ums andere Mal ist Biffl aber zur Stelle und faustet den Eckstoß aus dem Gefahrenbereich. Langsam werden die Hornsteiner nervös, denn die Spiele dauern bei diesem Turnier nur 45 Minuten.

Die Schlussoffensive bringt aber nichts ein, sodass der SCE auch diesmal wieder ein Elfmeterschießen erreicht. Dort werden die ersten drei Elfer jedes Teams wieder sicher verwandelt. Bei 4. Elfer errät Arthur Biffl die Ecke und hält den flach in die linke Ecke getretenen Ball. Der SCE wiederum trifft seinen 4. Elfer sicher und steht damit als sensationeller Turniersieger fest!

Auch wenn spielerisch noch einige Luft nach oben ist, hat die junge Truppe des SCE viel Kampfgeist und Engagement gezeigt. Das lässt für die kommende Meisterschaft hoffen. Das erste 90minütige Testspiel findet Dienstag um 19:30 in Pöttsching statt.

Späte Niederlage gegen Mörbisch

Bis kurz vor Schluss stemmte sich die ersatzgeschwächte Mannschaft des SCE erfolgreich gegen einen Gegentreffer. 6 Minuten vor Ende der Partie war es dann doch soweit. Trotzdem kann die Rückrunde als Erfolg gewertet werden.


Die Gäste übernehmen von Anfang an das Kommando. Die Hintermannschaft von Eisenstadt steht aber sicher und lässt nicht viel zu. Außer einem harmlosen Freistoß auf beiden Seiten gibt es daher in der ersten Viertelstunde keine nennenswerten Höhepunkte. In der 16. Minute versucht dann e30 einen Schuss aus linker Position. Torhüter mtm ist aber zur Stelle.


Auch in den nächsten Minuten steht der SCE tief und überlässt es dem Gegner, das Spiel aufzuziehen. Nach Balleroberung wird versucht, mit weiten Passes schnelle Konter einzuleiten. So wie in der 30. Minute, wo e6 mit einem Weitschuss mtm prüft. Zwei Minuten später werden die Mörbischer erstmals gefährlich. Nach einem Eckball und einem Kopfball muss SCE-Ersatz-Goalie etm zur Ecke klären.


In Minute 35 gibt es wieder Eckball für die Gäste, m15 setzt seinen Kopfball dabei aber über die Querlatte. So geht es mit 0:0 in die Pause. Ein Pausenstand, mit dem die Hauptstädter gut leben können. Auch in der zweiten Hälfte gibt Mörbisch den Ton an. Man merkt, dass dem SCE sechs Stammspieler fehlen.


So mehren sich die Chancen der Gäste. In der 52. Minute rettet e20 in höchster Not nach einem guten Stanglpass von von m15 zum Eckball. In Minute 59 zirkelt m10 einen Freistoß auf den Kopf von m15, der aber über das Tor geht. Drei Minuten später schießt m9 aus etwa 10 Metern Distanz neben das Tor. Den Hausherren gelingen in dieser Phase kaum Konterangriffe.


In der 68. Minute setzt m5 einen Weitschuss weit über das SCE-Tor. Zwei Minuten danach steht m15 alleine vor etm, trifft aber nur das Außennetz. Die Gäste verjubeln eine Torchance nach der anderen. In der 72. Minute kommt m15 nach einem weiteren Eckball zum Kopfball, der knapp daneben geht. In Minute 74 bekommt m15 dann einen schlecht gespielten Rückpass unter Kontrolle und läuft alleine auf etm zu. Anstatt abzuschließen, gibt er den Ball aber zu einem Mitspieler ab, der knapp im Abseits steht.


In der 84. Minute passiert es dann aber doch. Einer der unzähligen Eckbälle kommt zu Marc Heger, der unbedrängt zum 0:1 einköpfeln kann. In den letzten 6 Minute haben die Gastgeber dann nichts mehr entgegenzusetzen und Mörbisch ist mit dem knappen Sieg zufrieden. So endet diese Partie 0:1 und damit auch die Saison 2025/26.


Nach der desaströsen Hinrunde mit nur 3 Punkten konnte sich der SCE noch auf den vorletzten Platz vorkämpfen. In der Tabelle der Rückrunde belegt die Mannschaft Platz 9, nur 2 Punkte fehlen auf den 5. Platz. Sollte die Ligareform beschlossen werden, spielt der SCE nächste Saison in der 1. Klasse Nordwest.