SC UNEX EISENSTADT
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Späte Niederlage gegen Mörbisch

Bis kurz vor Schluss stemmte sich die ersatzgeschwächte Mannschaft des SCE erfolgreich gegen einen Gegentreffer. 6 Minuten vor Ende der Partie war es dann doch soweit. Trotzdem kann die Rückrunde als Erfolg gewertet werden.


Die Gäste übernehmen von Anfang an das Kommando. Die Hintermannschaft von Eisenstadt steht aber sicher und lässt nicht viel zu. Außer einem harmlosen Freistoß auf beiden Seiten gibt es daher in der ersten Viertelstunde keine nennenswerten Höhepunkte. In der 16. Minute versucht dann e30 einen Schuss aus linker Position. Torhüter mtm ist aber zur Stelle.


Auch in den nächsten Minuten steht der SCE tief und überlässt es dem Gegner, das Spiel aufzuziehen. Nach Balleroberung wird versucht, mit weiten Passes schnelle Konter einzuleiten. So wie in der 30. Minute, wo e6 mit einem Weitschuss mtm prüft. Zwei Minuten später werden die Mörbischer erstmals gefährlich. Nach einem Eckball und einem Kopfball muss SCE-Ersatz-Goalie etm zur Ecke klären.


In Minute 35 gibt es wieder Eckball für die Gäste, m15 setzt seinen Kopfball dabei aber über die Querlatte. So geht es mit 0:0 in die Pause. Ein Pausenstand, mit dem die Hauptstädter gut leben können. Auch in der zweiten Hälfte gibt Mörbisch den Ton an. Man merkt, dass dem SCE sechs Stammspieler fehlen.


So mehren sich die Chancen der Gäste. In der 52. Minute rettet e20 in höchster Not nach einem guten Stanglpass von von m15 zum Eckball. In Minute 59 zirkelt m10 einen Freistoß auf den Kopf von m15, der aber über das Tor geht. Drei Minuten später schießt m9 aus etwa 10 Metern Distanz neben das Tor. Den Hausherren gelingen in dieser Phase kaum Konterangriffe.


In der 68. Minute setzt m5 einen Weitschuss weit über das SCE-Tor. Zwei Minuten danach steht m15 alleine vor etm, trifft aber nur das Außennetz. Die Gäste verjubeln eine Torchance nach der anderen. In der 72. Minute kommt m15 nach einem weiteren Eckball zum Kopfball, der knapp daneben geht. In Minute 74 bekommt m15 dann einen schlecht gespielten Rückpass unter Kontrolle und läuft alleine auf etm zu. Anstatt abzuschließen, gibt er den Ball aber zu einem Mitspieler ab, der knapp im Abseits steht.


In der 84. Minute passiert es dann aber doch. Einer der unzähligen Eckbälle kommt zu Marc Heger, der unbedrängt zum 0:1 einköpfeln kann. In den letzten 6 Minute haben die Gastgeber dann nichts mehr entgegenzusetzen und Mörbisch ist mit dem knappen Sieg zufrieden. So endet diese Partie 0:1 und damit auch die Saison 2025/26.


Nach der desaströsen Hinrunde mit nur 3 Punkten konnte sich der SCE noch auf den vorletzten Platz vorkämpfen. In der Tabelle der Rückrunde belegt die Mannschaft Platz 9, nur 2 Punkte fehlen auf den 5. Platz. Sollte die Ligareform beschlossen werden, spielt der SCE nächste Saison in der 1. Klasse Nordwest.

Keine Punkte trotz drückender Überlegenheit

Der SCE verlor in Schützen mit 2:1, obwohl er praktisch 90 Minuten lang angegriffen hat. Selbst wenn Eisenstadt das Spiel mit 7:0 gewonnen hätte, wäre das Ergebnis nicht zu hoch ausgefallen. Aufgrund der miserablen Chancenauswertung und zweier Unaufmerksamkeiten in der Abwehr stand die Mannschaft aber zum Schluss mit leeren Händen da.

Leider können wir in diesem Spielbericht nur einen Teil der Torchancen des SCE aufzählen, da dies sonst den Rahmen sprengen würde.

Von Anfang an lässt der SC Eisenstadt keinen Zweifel daran, wer im heutigen Spiel das Kommando hat. Schon in den ersten Minuten sind fast nur die Gäste im Ballbesitz. Die Hausherren stellen sich hinten rein und beschränken sich aufs Verteidigen. In der 5. Minute probiert es Moritz Gossy mit einem Weitschuss, den Torhüter Lukas Reinprecht aber abwehren kann.

In der 10. Minute kommt es dann zum ersten Mal zu einem Entlastungsangriff der Gastgeber im Zuge dessen es zu einem Freistoß kommt. Dieser wird flach in den Strafraum gespielt. Auf Leonardo De Souza passt niemand auf und er kann den Ball ins lange Eck abfälschen. Somit steht es nach dem ersten Angriff von Schützen 1:0.

Am Charakter des Spiels ändert dies aber nichts. Die Hauptstädter sind fast die gesamte Zeit im Ballbesitz, Schützen schafft es kaum über die Mittelline. Tor will aber keines gelingen. In Minute 21 kommt Rade Trivunovic aus rund 15 Metern zum Schuss, dieser geht aber über das Tor. Vier Minuten später bringt Adrijan Zaric einen Stanglpass zur Mitte, Lukas Reinprecht ist aber zur Stelle.

In der 30. Minute zeigt Attila Soos ein schönes Solo, sein Schuss wird aber von der Abwehr zur Ecke abgelenkt. Zwei Minuten danach ist es Adrijan Zaric, der aus rund 10 Metern knapp links vorbei schießt. Gleich im nächsten Angriff muss Lukas Reinprecht wieder sein ganzes Können aufbieten, um einen Schuss von Kerem Ayhan aus kurzer Distanz zu entschärfen.

Weiterhin läuft das Spiel wie auf einer schiefen Ebene in Richtung Schützen-Tor. Aber auch in der 42. Minute trifft Adrijan Zaric mit einem Schuss von links nur das Außennetz. So geht es komplett gegen den Spielverlauf mit 1:0 in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel sehen die Zuschauer eine unveränderte Partie.

Der SC Eisenstadt dominiert das Spiel nach Belieben, man hat den Eindruck, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die SCE-Tore fallen. So rettet Lukas Reinprecht in der 54. Minute nach einem Schuss von Attila Soos zur Ecke. In Minute 59 ist es der selbe Spieler, der einen Freistoß nur knapp über das Tor schießt. Zwei Minuten danach ist es endlich soweit.

Adrijan Zaric dringt auf der linken Seite in den Strafraum ein und trifft mit einem scharfen Schuss hoch ins lange Eck zum Ausgleich. Nun scheint zumindest die drohende Niederlage abgewendet und der mehr als verdiente Sieg zum Greifen nahe zu sein. So greift der SCE weiter unverdrossen an. In der 67. Minute hält Lukas Reinprecht einen Weitschuss von Rade Trivunovic.

Vier Minuten danach kann die Abwehr der Gastgeber einen Schuss von Kerem Ayhan gerade noch zur Ecke abwehren. In Minute 74 muss Lukas Reinprecht wieder sein ganzes Können aufbieten, um einen Weitschuss von Adrijan Zaric zum Eckball abzuwehren. In der 77. Minute kommt dann wieder mal Schützen nach vorne. Es gibt einen Eckball. Dieser senkt sich am langen Eck, wo kein Verteidiger auf David Lenghart aufpasst. Der knallt den Ball aus kurzer Distanz unter die Querlatte und stellt damit völlig überraschend auf 2:1.

Nun hat Eisenstadt nur mehr eine Viertelstunde, um wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Trotz intensiver Bemühungen, den Ausgleich noch einmal zu schaffen, schauen nur noch zwei Freistoß-Chancen heraus. In der 85. Minute schießt Attila Soos knapp links am Tor vorbei und in der Nachspielzeit scheitert er an Tormann Lukas Reinprecht.

So verliert der SCE tatsächlich das Spiel gegen den bis jetzt schwächsten Gegner mit 2:1. Zeitweise hat man das gegnerische Team aussehen lassen, wie eine Jux-Mannschaft, aber wenn man nicht ins Tor trifft, kann man auch die schlechteste Mannschaft nicht schlagen. So muss die Heimreise ohne Punkte angetreten werden.

Bereits am Mittwoch gastiert der SCE beim Tabellen-Schlusslicht in Zillingtal und hat dort die Chance, es besser zu machen. Das Spiel beginnt um 19:30 Uhr.

0:2 gegen den Tabellenführer

Obwohl die junge, ersatzgeschwächte Mannschaft des SC Eisenstadt lange Zeit gut mitgespielt hat, musste sie sich letzten Endes doch mit 0:2 geschlagen geben. Eine kurze Phase der Unaufmerksamkeit in der Abwehr nutzte der bereits fixe Aufsteiger in die 1. Klasse, um die beiden Tore zu erzielen.

Die erste Viertelstunde ist geprägt von einem vorsichtigen Abtasten der beiden Kontrahenten. Breitenbrunn hat in dieser Phase zwar mehr vom Spiel, von einer wirklichen Überlegenheit kann man aber nicht sprechen. Die Mannschaft des SCE, die durch einige Ausfälle gehandicapt ist, hält gut dagegen, lässt hinten nichts anbrennen und spielt auch brav mit.

So kommen die Hauptstädter sogar zur ersten guten Chance in diesem Spiel. In der 18. Minute läuft sich Adrijan Zaric auf der linken Seite frei, bekommt den Ball, verzieht den Schuss aber alleinstehend vor Goalie Marco Siegl am langen Eck vorbei. Erst in Minute 31 kommen die Gäste zu ihrer ersten Gelegenheit. David Dzavoronok kommt aus aussichtsreicher Position zum Kopfball, dieser geht aber links vorbei.

Schon in der nächsten Aktion zeigt Roman Kollar einen Sololauf, sein Abschluss aufs kurze Eck geht aber am SCE-Tor vorbei. Breitenbrunn übernimmt jetzt etwas mehr das Kommando. So kommt David Dzavoronok zu seiner nächsten Chance. Er taucht in der 41. Minute alleine vor SCE-Torhüter Tomy Pejicic auf, schießt aber überhastet und der Ball geht über die Querlatte.

Vier Minuten später haben die Hausherren eine Freistoß-Gelegenheit. Franz Thometitsch versucht es aus rund 22 Metern Entfernung direkt, scheitert aber an Marco Siegl. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kann sich dann auch Tomy Pejicic noch zweimal auszeichnen. Gerhard Karner prüft ihn zuerst mit einem Schuss, dann kann er auch den Nachschuss von Conner Reeh parieren. So geht es torlos in die Pause.

Kurz nach Wiederbeginn hätte Daniel Zsitnyanyi die Gastgeber in Führung bringen können. Nach einem Eckball kommt er zum Kopfball, der von der Verteidigung aber zur Ecke abgefälscht werden kann. In der 52. Minute startet dann Roman Kollar aus abseitsverdächtiger Position und erläuft sich den Ball. Leider ist der einzige Linienrichter auf der anderen Seite und Schiedsrichter Florian Leitner lässt weiter spielen. Mit einem scharfen Schuss ins lange Eck stellt Kollar daraufhin auf 0:1.

Schon vier Minuten danach wird der gleiche Spieler von der SCE-Verteidigung nur ungenügend bewacht. So kann er wieder ideal angespielt werden und lässt Tomy Pejicic keine Chance. Damit ist innerhalb von nur wenigen Minuten die Voreintscheidung gefallen. Weitere 5 Minuten später hätte es noch dicker kommen können.

Daniel Gruber kann sich von der Abwehr lösen, schießt aber alleinstehend vor Tomy Pejicic am langen Eck vorbei. In weiterer Folge nehmen die Gäste dann das Tempo aus dem Spiel. Sie sind mit dem 2-Tore-Vorsprung zufrieden. Eisenstadt kommt daher wieder etwas auf. Große Chancen vermag das Team aber nicht herausspielen.

In der 77. Minute versucht Fabian Klikovits immerhin einen Weitschuss, der aber deutlich drüber geht. In Minute 84 kommt Breitenbrunn noch zu seiner letzten Chance. Markus Mieselberger knallt den Ball aber aus ca. 12 Metern über das Tor. Die letzte Gelegenheit hat der SCE. Aus rund 22 Metern Entfernung schießt Franz Thometitsch, Marco Siegl ist aber zur Stelle.

Mit dem Schlusspfiff ist der Aufstieg Breitenbrunns in die 1. Klasse besiegelt. Im nächsten Jahr wird es also keine Begegnung mehr mit diesem Team geben. Am kommenden Samstag gastiert der SCE in Schützen, wo er seine ersten Heimspiele nach der Wiedergründung ausgetragen hat. Anpfiff ist um 17:30.

Unnötige 2:4-Niederlage in Oslip

Mit großen Erwartungen ist die Mannschaft des SC Eisenstadt zum Auswärtsspiel nach Oslip gefahren. Diese wurden schon in den ersten 15 Minuten durch Abwehrfehler zunichte gemacht. Vor allem in der zweiten Hälfte sah man, dass in diesem Spiel wesentlich mehr drin gewesen wäre.

Schon in der 8. Minute erfolgt die erste kalte Dusche für den SCE. Die Osliper nutzen einen Abspielfehler beim rausspielen, Adrian Bodog kommt an einen Lochpass und überwindet Eisenstadt-Keeper Tomy Peijcic und stellt auf 1:0. Nur vier Minuten später passt die Abwehr der Gäste in der Mitte auf Georg Fröhlich nicht auf, er erhält einen scharfen Pass von links und staubt trocken zum 2:0 ab.

Ein ganz schlechter Start für die Hauptstädter. Die bemühen sich immerhin, dagegen zu halten. In Minute 17 kommt Attila Soos aus kurzer Distanz zum Schuss, Torhüter Benjamin Skarits kann aber abwehren. Viel mehr bringen die Gäste aber in der ersten Hälfte aber nicht zuwege. Bei den Hausherren klappt es besser. Abel Kulcsar sieht in der 36. Minute, dass Tomy Peijcic etwas zu weit aus dem Tor gekommen ist. Er versucht einen Weitschuss und trifft genau ins Kreuzeck zur Vorentscheidung.

Mit 3:0 geht es in die Kabinen. Nach Wiederbeginn zeigt sich Eisenstadt etwas besser eingestellt. Man geht mehr in die Zweikämpfe und spielt auch eine Spur effizienter nach vorne. Schon in der 46. Minute hat Rade Trivunovic eine Kopfballchance, die aber von Benjamin Skarits pariert wird. In Minute 55 gibt es für die mitgereisten SCE-Fans dann endlich Grund zum Jubeln.

Nach einer guten Kombination kommt Attila Soos an einen zurück gelegten Ball und trifft zum umjubelten 3:1. Nun keimt in der Mannschaft von Trainer Cekic wieder Hoffnung auf. Man erinnert sich an die 7 Tore, die man in Trausdorf in einer einzigen Halbzeit erzielt hat. Vier Minuten nach dem Tor hat Adrijan Zaric die Chance, weiter zu verkürzen. Sein Weitschuss ist aber kein Problem für Benjamin Skarits.

In der 65. Minute werden die Hoffnungen des SCE auf einen Punkt aber wieder zunichte gemacht. Abel Kulcsar läuft sich frei, bekommt den Ball und bezwingt Tomy Peijcic zum 4:1. Zwei Minute später gibt es einen Freistoß für die Gastgeber. Nico Stiglitz schießt den Ball aber über die Querlatte. Der SCE spielt in dieser Phase bemüht, kann aber selten gefährlich werden.

Die beste Szene war noch ein Schuss aus ca. 14 Metern durch Faton Vokshi in der 70. Minute, der nur knapp über das Tor geht. In Minute 76 gelingt immerhin noch Ergebniskosmetik. Rade Trivunovic erhält den Ball, geht links in den Strafraum, spielt Benjamin Skarits aus und schießt zum 4:2 ein. Aus der erhofften Schlussoffensive der Gäste wurde nichts.

Einzig in der 93. Minute ist ein Weitschuss von Adrijan Zaric noch erwähnenswert. Auch dieser wird eine Beute des gegnerischen Torhüters. Schließlich beendet Schiedsrichter Manuel Prenner die Partie. In der zweiten Halbzeit sah man kein überragendes, aber ein zufriedenstellendes Spiel des SCE. Leider schafft es das Team noch nicht, zwei gute Hälften hinzulegen.

Auch bei den beiden Auswärtssiegen in Parndorf und Trausdorf wurden die entscheidenden Tore in nur jeweils einer guten Halbzeit erzielt. Sollte die Mannschaft die ansprechenden Leistungen künftig über 90 Minuten halten, können wir noch sehr viel von diesem Team erwarten. Die nächste Gelegenheit dafür ist das Heimspiel gegen Aufstiegskandidat Sigleß am Sonntag um 17:30.

Bittere Heimniederlage gegen Großhöflein

Die junge Mannschaft des SCE konnte an die gute Leistung im Spiel gegen Trausdorf nicht anschließen und verlor gegen den Nachbarn Großhöflein letztlich verdient mit 1:3.

Dabei gelingt den Hauptstädtern wieder ein Auftakt nach Maß. Schon in der 7. Minute läuft sich Rade Trivunovic rechts frei, lässt einen Abwehrspieler aussteigen und trifft aus ins kurze Eck zum 1:0. Zu diesem Zeitpunkt zweifeln die SCE-Fans keine Sekunde daran, dass ihr Team heute wieder als Sieger vom Feld gehen wird.

Die Spieler offenbar auch nicht. So zieht der Schlendrian in die Mannschaft ein. In Minute 13 wird Lukas De Zordo auf der rechten Seite ungenügend gedeckt, er kommt an den Ball und hebt ihn über SCE-Torwart Tomy Pejicic zum Ausgleich ins Tor. Dieser Treffer motiviert die Gäste sichtlich und bringt die Hausherren völlig aus dem Konzept.

In den 20 Minuten funktioniert das Spiel nach vorne überhaupt nicht. Einzige erwähnenswerte Szene ist ein Weitschuss von Burhan Güvenc in der 14. Minute, der für Großhöflein-Keeper Marek Adamovic kein Problem darstellt. Ein Freistoß von Großhöflein in Minute 23 wird von der Mauer zur Ecke abgelenkt. In dieser Phase schafft es keine der beiden Mannschaften, eine sichtbare Überlegenheit heraus zu spielen.

In der 35. Minute wird Anel Dosljak eingewechselt, der in Trausdorf mit drei Toren zu einem der beiden Matchwinner avancierte. Aber auch er schafft es nicht, entscheidende Akzente zu setzen. Eisenstadt bemüht sich anzugreifen, die gegnerische Abwehr steht aber kompakt. So sind es die Gäste, die die nächste gute Chance haben. Nach einem Eckball geht ein Kopfball von Kevin Dancsecs nur knapp neben das Tor.

Einzige Ausbeute für den SCE ist in dieser Phase ein Schuss von Adrijan Zaric aus rund 14 Metern Entfernung, der von Marek Adamovic abgewehrt wird. So geht es mit einem enttäuschenden 1:1 in die Kabinen. Wer nun erwartet hat, dass die Roten wie in der Vorwoche verwandelt aus der Pause kommen und groß aufspielen würden, hat sich leider getäuscht.

Weiterhin agiert die Mannschaft weitgehend planlos, auch der letzte Einsatz und der Kampfeswille, der das Team beim 7:1 ausgezeichnet hat, ist weit und breit nicht zu sehen. So gelingt es in den 45 Minuten der regulären Spielzeit der 2. Hälfte kein einzges Mal, gefährlich vors Tor zu kommen. Die einzigen Chancen haben die Gäste.

So etwa in der 53. Minute, als Tomy Pejicic sich in einen Schuss aus kurzer Distanz wirft und dabei den Ball mit voller Wucht ins Gesicht bekommt. Nach einer längeren Behandlungspause kann er aber weiter spielen. In Minute 62 löst sich Lukas De Zordo von seinem Bewacher, bekommt den Ball zugespielt und trifft zum 1:2 ins lange Eck. Ein Treffer, der sich leider abgezeichnet hat.

Nun stehen die Hausherren unter Druck. Am Charakter des Spiels ändert das aber wenig. Großhöflein hat keine große Mühe, den Gegner im Griff zu halten. An der Strafraumgrenze ist meist Schluss mit den Angriffen. In der 73. Minute verletzt sich Balasz Bakondi ohne Einwirkung des Gegners.

Er kann nicht weiter spielen und muss gestützt vom Feld begleitet werden. Ein symptomatisches Bild für diesen gebrauchten Abend. Bakondi wird von Faton Vokshi ersetzt, einem ehemaligen Stammspieler, der selbst nicht topfit ist. In der 86. Minute kommt Großhöflein nach einem Freistoß zu einer weiteren guten Gelegenheit. Eric Szedenik köpfelt aber daneben.

Schon im nächsten Angriff ist es wieder Eric Szedenik, der mit einem Stangenschuss Pech hat. In der letzten Minute der regulären Spielzeit versucht Lukas De Zordo, der schon zwei Treffer erzielt hat, einen Weitschuss aus rund 22 Metern. Der Ball landet genau im rechten Kreuzeck zum Endstand von 1:3. Ein Treffer, der leider absolut verdient war.

Durch die beiden Verletzungspausen gibt es noch eine lange Nachspielzeit, in der der SCE immerhin zwei Weitschüsse verzeichnet. Burhan Güvenc in der 93. und Paul Zechmeister in der 100. Minute verfehlen ihr Ziel aber jeweils deutlich. Schließlich beendet Schiedsrichter Martin Gyarmati dieses Desaster und schickt die Mannschaften unter die Dusche.

Vielleicht haben sich die SCE-Spieler nach dem 7:1-Kantersieg in Trausdorf zu siegessicher gefühlt. Jedenfalls war es eine rundherum schlechte Leistung der ganzen Mannschaft. Es ist zu hoffen, dass die jungen Spieler daraus lernen und es in Zukunft besser machen. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es kommenden Samstag in Oslip. Anpfiff ist um 16:30 Uhr.