SC UNEX EISENSTADT
since 1907

Unnötige 2:4-Niederlage in Oslip

Mit großen Erwartungen ist die Mannschaft des SC Eisenstadt zum Auswärtsspiel nach Oslip gefahren. Diese wurden schon in den ersten 15 Minuten durch Abwehrfehler zunichte gemacht. Vor allem in der zweiten Hälfte sah man, dass in diesem Spiel wesentlich mehr drin gewesen wäre.

Schon in der 8. Minute erfolgt die erste kalte Dusche für den SCE. Die Osliper nutzen einen Abspielfehler beim rausspielen, Adrian Bodog kommt an einen Lochpass und überwindet Eisenstadt-Keeper Tomy Peijcic und stellt auf 1:0. Nur vier Minuten später passt die Abwehr der Gäste in der Mitte auf Georg Fröhlich nicht auf, er erhält einen scharfen Pass von links und staubt trocken zum 2:0 ab.

Ein ganz schlechter Start für die Hauptstädter. Die bemühen sich immerhin, dagegen zu halten. In Minute 17 kommt Attila Soos aus kurzer Distanz zum Schuss, Torhüter Benjamin Skarits kann aber abwehren. Viel mehr bringen die Gäste aber in der ersten Hälfte aber nicht zuwege. Bei den Hausherren klappt es besser. Abel Kulcsar sieht in der 36. Minute, dass Tomy Peijcic etwas zu weit aus dem Tor gekommen ist. Er versucht einen Weitschuss und trifft genau ins Kreuzeck zur Vorentscheidung.

Mit 3:0 geht es in die Kabinen. Nach Wiederbeginn zeigt sich Eisenstadt etwas besser eingestellt. Man geht mehr in die Zweikämpfe und spielt auch eine Spur effizienter nach vorne. Schon in der 46. Minute hat Rade Trivunovic eine Kopfballchance, die aber von Benjamin Skarits pariert wird. In Minute 55 gibt es für die mitgereisten SCE-Fans dann endlich Grund zum Jubeln.

Nach einer guten Kombination kommt Attila Soos an einen zurück gelegten Ball und trifft zum umjubelten 3:1. Nun keimt in der Mannschaft von Trainer Cekic wieder Hoffnung auf. Man erinnert sich an die 7 Tore, die man in Trausdorf in einer einzigen Halbzeit erzielt hat. Vier Minuten nach dem Tor hat Adrijan Zaric die Chance, weiter zu verkürzen. Sein Weitschuss ist aber kein Problem für Benjamin Skarits.

In der 65. Minute werden die Hoffnungen des SCE auf einen Punkt aber wieder zunichte gemacht. Abel Kulcsar läuft sich frei, bekommt den Ball und bezwingt Tomy Peijcic zum 4:1. Zwei Minute später gibt es einen Freistoß für die Gastgeber. Nico Stiglitz schießt den Ball aber über die Querlatte. Der SCE spielt in dieser Phase bemüht, kann aber selten gefährlich werden.

Die beste Szene war noch ein Schuss aus ca. 14 Metern durch Faton Vokshi in der 70. Minute, der nur knapp über das Tor geht. In Minute 76 gelingt immerhin noch Ergebniskosmetik. Rade Trivunovic erhält den Ball, geht links in den Strafraum, spielt Benjamin Skarits aus und schießt zum 4:2 ein. Aus der erhofften Schlussoffensive der Gäste wurde nichts.

Einzig in der 93. Minute ist ein Weitschuss von Adrijan Zaric noch erwähnenswert. Auch dieser wird eine Beute des gegnerischen Torhüters. Schließlich beendet Schiedsrichter Manuel Prenner die Partie. In der zweiten Halbzeit sah man kein überragendes, aber ein zufriedenstellendes Spiel des SCE. Leider schafft es das Team noch nicht, zwei gute Hälften hinzulegen.

Auch bei den beiden Auswärtssiegen in Parndorf und Trausdorf wurden die entscheidenden Tore in nur jeweils einer guten Halbzeit erzielt. Sollte die Mannschaft die ansprechenden Leistungen künftig über 90 Minuten halten, können wir noch sehr viel von diesem Team erwarten. Die nächste Gelegenheit dafür ist das Heimspiel gegen Aufstiegskandidat Sigleß am Sonntag um 17:30.

Bittere Heimniederlage gegen Großhöflein

Die junge Mannschaft des SCE konnte an die gute Leistung im Spiel gegen Trausdorf nicht anschließen und verlor gegen den Nachbarn Großhöflein letztlich verdient mit 1:3.

Dabei gelingt den Hauptstädtern wieder ein Auftakt nach Maß. Schon in der 7. Minute läuft sich Rade Trivunovic rechts frei, lässt einen Abwehrspieler aussteigen und trifft aus ins kurze Eck zum 1:0. Zu diesem Zeitpunkt zweifeln die SCE-Fans keine Sekunde daran, dass ihr Team heute wieder als Sieger vom Feld gehen wird.

Die Spieler offenbar auch nicht. So zieht der Schlendrian in die Mannschaft ein. In Minute 13 wird Lukas De Zordo auf der rechten Seite ungenügend gedeckt, er kommt an den Ball und hebt ihn über SCE-Torwart Tomy Pejicic zum Ausgleich ins Tor. Dieser Treffer motiviert die Gäste sichtlich und bringt die Hausherren völlig aus dem Konzept.

In den 20 Minuten funktioniert das Spiel nach vorne überhaupt nicht. Einzige erwähnenswerte Szene ist ein Weitschuss von Burhan Güvenc in der 14. Minute, der für Großhöflein-Keeper Marek Adamovic kein Problem darstellt. Ein Freistoß von Großhöflein in Minute 23 wird von der Mauer zur Ecke abgelenkt. In dieser Phase schafft es keine der beiden Mannschaften, eine sichtbare Überlegenheit heraus zu spielen.

In der 35. Minute wird Anel Dosljak eingewechselt, der in Trausdorf mit drei Toren zu einem der beiden Matchwinner avancierte. Aber auch er schafft es nicht, entscheidende Akzente zu setzen. Eisenstadt bemüht sich anzugreifen, die gegnerische Abwehr steht aber kompakt. So sind es die Gäste, die die nächste gute Chance haben. Nach einem Eckball geht ein Kopfball von Kevin Dancsecs nur knapp neben das Tor.

Einzige Ausbeute für den SCE ist in dieser Phase ein Schuss von Adrijan Zaric aus rund 14 Metern Entfernung, der von Marek Adamovic abgewehrt wird. So geht es mit einem enttäuschenden 1:1 in die Kabinen. Wer nun erwartet hat, dass die Roten wie in der Vorwoche verwandelt aus der Pause kommen und groß aufspielen würden, hat sich leider getäuscht.

Weiterhin agiert die Mannschaft weitgehend planlos, auch der letzte Einsatz und der Kampfeswille, der das Team beim 7:1 ausgezeichnet hat, ist weit und breit nicht zu sehen. So gelingt es in den 45 Minuten der regulären Spielzeit der 2. Hälfte kein einzges Mal, gefährlich vors Tor zu kommen. Die einzigen Chancen haben die Gäste.

So etwa in der 53. Minute, als Tomy Pejicic sich in einen Schuss aus kurzer Distanz wirft und dabei den Ball mit voller Wucht ins Gesicht bekommt. Nach einer längeren Behandlungspause kann er aber weiter spielen. In Minute 62 löst sich Lukas De Zordo von seinem Bewacher, bekommt den Ball zugespielt und trifft zum 1:2 ins lange Eck. Ein Treffer, der sich leider abgezeichnet hat.

Nun stehen die Hausherren unter Druck. Am Charakter des Spiels ändert das aber wenig. Großhöflein hat keine große Mühe, den Gegner im Griff zu halten. An der Strafraumgrenze ist meist Schluss mit den Angriffen. In der 73. Minute verletzt sich Balasz Bakondi ohne Einwirkung des Gegners.

Er kann nicht weiter spielen und muss gestützt vom Feld begleitet werden. Ein symptomatisches Bild für diesen gebrauchten Abend. Bakondi wird von Faton Vokshi ersetzt, einem ehemaligen Stammspieler, der selbst nicht topfit ist. In der 86. Minute kommt Großhöflein nach einem Freistoß zu einer weiteren guten Gelegenheit. Eric Szedenik köpfelt aber daneben.

Schon im nächsten Angriff ist es wieder Eric Szedenik, der mit einem Stangenschuss Pech hat. In der letzten Minute der regulären Spielzeit versucht Lukas De Zordo, der schon zwei Treffer erzielt hat, einen Weitschuss aus rund 22 Metern. Der Ball landet genau im rechten Kreuzeck zum Endstand von 1:3. Ein Treffer, der leider absolut verdient war.

Durch die beiden Verletzungspausen gibt es noch eine lange Nachspielzeit, in der der SCE immerhin zwei Weitschüsse verzeichnet. Burhan Güvenc in der 93. und Paul Zechmeister in der 100. Minute verfehlen ihr Ziel aber jeweils deutlich. Schließlich beendet Schiedsrichter Martin Gyarmati dieses Desaster und schickt die Mannschaften unter die Dusche.

Vielleicht haben sich die SCE-Spieler nach dem 7:1-Kantersieg in Trausdorf zu siegessicher gefühlt. Jedenfalls war es eine rundherum schlechte Leistung der ganzen Mannschaft. Es ist zu hoffen, dass die jungen Spieler daraus lernen und es in Zukunft besser machen. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es kommenden Samstag in Oslip. Anpfiff ist um 16:30 Uhr.

Triumph in Trausdorf

Aufgrund einer überragenden 2. Halbzeit ging des Team des SCE beim Nachbarn Trausdorf als 7:1-Sieger vom Feld. Zur Pause lag die Cekic-Mannschaft noch 0:1 zurück. Anel Dosljak legte mit drei Toren ein Traumdebüt hin.

Bei kaltem, windigem Wetter begann die dritte Frühjahrs-Runde am Sportplatz von Trausdorf. Schon in der 3. Minute prüft Attila Soos mit einem Freistoß auf die linke Kreuzecke Torhüter Stefano De Martin. Der Schuss ist aber zu schwach, um ihn in Verlegenheit zu bringen. In den Anfangsminuten entwickelt sich ein Spiel auf mäßigem Niveau, bei der kein Team einen klaren spielerischen Vorteil entwickeln kann.

Die Gäste sind in ihren Angriffsversuchen gefährlicher. In Minute 18 muss De Martin schon wieder eingreifen, nachdem Rade Trivunovic seinen ersten guten Schuss aufs Tor abgibt. Fünf Minuten später versucht es Attila Soos mit einem Solo, aus kurzer Distanz kann er den gegnerischen Tormann aber nicht bezwingen. In der 32. Minute schießt Adrijan Zaric in Richtung Tor, die Abwehr lenkt den Ball aber zu einem Eckball ab, der nichts einbringt.

Es dauert bis zur 39. Minute, bis die Hausherren erstmals gefährlich vors Tor kommen. Dominik Stadler erläuft einen langen Pass in den Strafraum, legt den Ball von der Torout-Linie zurück zu Tobias Mayerhofer, der trocken zum 1:0 einschießt. Das erste Gegentor aus dem ersten gelungenen Gegenangriff ist natürlich ein schwerer Dämpfer für die Hauptstädter.

Beinahe wäre vor dem Seitenwechsel aber noch der Ausgleich gelungen. Kerem Ayhan wird ideal angespielt, aber auch er kann alleine vor Stefano De Martin nicht verwerten. So geht es erstmals im Frühjahr mit einem Rückstand in die Kabinen. Dort dürfte Trainer Cekic die richtigen Worte gefunden haben. Denn die Mannschaft kommt völlig verwandelt aus der Pause zurück.

Auch eine Umstellung gibt es zur Pause, Burhan Güvenc und Anel Dosljak werden eingewechselt. Letzterer bestreitet in dieser Saison sein erstes Spiel. Bei seinem ersten Ballkontakt wird er auf der linken Seite mit einem idealen Pass in die Tiefe bedacht. Er erwischt den Ball vor dem Abwehrspieler, läuft in den Strafraum und schießt aus spitzem Winkel genau ins lange Eck zum vielumjubelten Ausgleich. Das nennt man wohl einen Einstand nach Maß.

Mit diesem Tor wenige Sekunden nach Wiederanpfiff wurden die Gastgeber kalt erwischt. In den nächsten 15 Minuten gelingt ihnen kein einziger gefährlicher Angriff. Im Gegenteil, Eisenstadt übernimmt ab sofort das Kommando. In der 51. Minute schießt Burhan Güvenc einen guten Freistoß, der von Stefano De Martin nur mit Mühe zur Ecke abgewehrt werden kann.

Drei Minuten später schießt Adrijan Zaric aufs Tor, der Abpraller gelangt zu Anel Dosljak, der allein vor dem Torhüter knapp verschießt. Den Jungs vom SCE reicht der eine Punkt sichtlich nicht aus. Der Drang nach vorne und der Wille zum Sieg sind nun in jeder Situation zu sehen. Dieser wird in der 55. Minute dann auch belohnt.

Kerem Ayhan tankt sich links durch, bringt einen vorbildlichen Stanglpass zur Mitte. Dort ist Rade Trivunovic zur Stelle und staubt zum Führungstreffer ab. Zwei Minuten später kommt es für den Tabellen-Vierten aber noch dicker. Daniel Zsitnyanyi sieht, dass Rade Trivunovic frei steht und spielt ihn an. Der ist offenbar beim Tore schießen auf den Geschmack gekommen und bringt den Ball am herauslaufenden Stefano De Martin vorbei im langen Eck zum 1:3 unter.

Damit hat der SCE das Spiel endgültig gedreht. Und wieder lassen die Gäste dem Gegner keine Zeit, um den Schock zu verkraften. Denn es dauert wieder nur zwei Minuten, bis Stefano De Martin den Ball abermals aus dem eigenen Netz holen muss. Anel Dosljak erwischt freistehend im Strafraum eine hohe Hereingabe von rechts. Er sieht, dass der Tormann zu weit vor den Tor steht und hebt den Ball gefühlvoll per Kopf in hohem Bogen ins rechte Eck.

Damit ist die Entscheidung wohl gefallen. Der Auftritt der Mannschaft in den ersten 15 Minuten der 2. Halbzeit lässt eigentlich nur mehr die Frage offen, ob das 5:1 in Parndorf noch getoppt werden kann. In der 61. Minute versuchen die Hausherren noch einmal, sich gegen das drohende Debakel zu stemmen. Ein Weitschuss von Nico Kroyer wird aber eine leichte Beute für SCE-Torhüter Tomy Pejicic.

Vier Minuten später versucht Alexander Hosiner mit einem direkten Freistoß etwas Ergebniskorrektur, der Ball geht aber daneben. In Minute 70 beendet Eisenstadt dann die rund 10-minütige Torpause. Rade Trivunovic legt für Anel Dosljak auf, der lässt Stefano De Martin keine Chance und es steht 1:5. Mit einem Dreifach-Tausch versucht Trausdorf-Trainer Oliver Zens in der 76. Minute noch einmal das Ruder herum zu reißen.

Aber es hilft nichts. Auch die Schluss-Viertelstunde gehört ganz dem SCE. In der 79. Minute tritt Rade Trivunovic zu einem Sololauf auf und schließt diesen mit einem satten Schuss ins lange Eck zu 1:6 ab. Damit ist der Rekord-Sieg in Parndorf übertrumpht! Zwei Minute später hat der selbe Spieler mit einem Schuss aus 17 Metern an die Querlatte Pech.

Den krönenden Abschluss bildet eine Bilderbuch-Kombination. Anel Dosljak passt zu Rade Trivunovic, der bedient Reserve-Spielertrainer Jan Heindl, der im Stile eines Routiniers den Endstand von 1:7 herstellt. Ein paar Minuten später ertönt der Schlusspfiff von Schiedsrichter Sert Ecir. Die Mannschaft feiert zu Recht ein unglaubliches Comeback von 0:1 auf 7:1.

Mit diesem eindrucksvollen Sieg hat der SCE erstmals seit langer Zeit den letzten Tabellenplatz verlassen und rangiert nun am 13. Platz. Sonntag ist der 12. Großhöflein auf der LA-Anlage zu Gast. Mit einem Sieg mit mindestens 3 Toren Differenz würde es gelingen, dieses Team von diesem Platz zu verdrängen. Für Spannung ist damit gesorgt. Das Spiel startet um 17:30.

Remis im Stadt-Derby

  • In einem kampfbetonten Spiel mit wenig spielerischen Höhepunkten teilen sich die Stadtrivalen brüderlich die Punkte. Etwa 550 Zuschauer füllten die LA-Arena in Eisenstadt trotz des ausgesprochen kühlen Wetters.

Der SCE übernimmt von Anfang an das Kommando. Zur ersten Chance kommt es in der 6. Minute. Adrijan Zaric bekommt vor dem generischen Strafraum den Ball, setzt sich gegen mehrere Abwehrspieler durch, dringt in den Strafraum ein und trifft rechts knapp neben der Stange zum umjubelten 1:0.

Damit startet das Match genau so ideal wie das Spiel in Parndorf. Die Hoffnung, dass es auch genau so weiter geht, erfüllt sich leider nicht. In der 14. Minute probiert Attila Soos nach einem Eckball einen Weitschuss, der aber rechts am Tor vorbei geht. In Minute 19 kommen die Gäste erstmals gefährlich vor das Tor. Oliver Mancs wird freistehend angespielt und hat keine Mühe, den Ball zum Ausgleich im Tor unterzubringen.

In der Folge entwickelt sich ein flottes Spiel, in dem keine Mannschaft eine eindeutige Überlegenheit heraus spielen kann. Die Hausherren kommen aber zu mehr Chancen. In der 26. Minute fliegt ein Weitschuss von Burhan Güvenc deutlich über das Tor. Kurz darauf hat Adrija Zaric eine Gelegenheit, sein Schuss geht aber am langen Eck vorbei.

Das Spiel ist nun immer mehr geprägt durch lange Pässe, die aber kaum zu gefährlichen Situationen führen. So gibt es bis zur Halbzeit auch keine großen Chancen mehr. Nach der Pause hat der SCE die erste gute Gelegenheit. Adrija Zaric kämpft sich mit einem Sololauf in den Strafraum, haut den Ball aber aus 10 Metern Entfernung über die Querlatte.

Im Gegenzug kommt Max Manninger von rechts zum Schuss, scheitert aber an Schlussmann Tomy Peijcic. Beide Mannschaften zeigen in dieser Phase großen Einsatz. Man merkt, dass das Derby die Spieler besonders motiviert. Das Spiel bleibt aber immer fair, es gibt insgesamt nur drei gelbe Karten. Die Gastgeber haben nun etwas mehr Chancen.

In Minute 67 setzt Attila Soos zu einem guten Weitschuss von links an, Torhüter Sandro Poljakovic rettet aber zur Ecke. Vier Minuten später wird Rade Trivunovic ideal angespielt, scheitert aber allein vor Poljakovic. Der gleiche Spiel taucht in der 81. Minute wieder alleine vor Sandro Poljakovic auf, wieder kann dieser aber abwehren. Er hat dabei Glück, der Ball rollt knapp an der Stange vorbei ins Out.

Bereit im Gegenangriff hätte Andreas Jobst St. Georgen in Führung bringen können. Sein Schuss von links geht aber knapp am langen Eck vorbei. Die letzte Chance hat Eisenstadt 4 Minuten vor Schluss. Rade Trivunovic haut den Ball alleinstehend vor Tormann Sandro Poljakovic aber über das Gehäuse.

Alles in allem eine gerechte Punkteteilung, auch wenn die Gastgeber etwas mehr vom Spiel hatten und auch ein deutliches Chancenplus verzeichnen konnten. Das Reserverspiel endete 3:3. Nächsten Samstag gastiert der SCE beim Nachbarn Trausdorf. Die Mannschaft liegt auf dem 4. Tabellenplatz und ist damit der bisher stärkste Gegner in der Rückrunde. Anpfiff ist um 15:30 Uhr.

Kantersieg zum Auftakt

SC/ESV Parndorf-SCE 5:1
SC/ESV Parndorf-SCE 5:1
  • Die umgebaute Mannschaft des SC Eisenstadt legte zu Beginn der Frühjahrssaison einen Blitzstart hin. Obwohl der Gegner mehr Ballbesitz hatte, beeindruckte der SCE mit einer kompakten Abwehr und einem äußerst effizienten Angriff. Am Ende ging das Team mit einem 5:1-Sieg vom Platz.

Am Regionalliga-Platz des SC/ESV Parndorf trifft der SCE auf die 1c-Mannschaft, die sich in der Hinrunde im oberen Mittelfeld der Tabelle positioniert hat und klarer Favorit in dieser Partie ist. Dieser Rolle wären die Seewinkler in der 3. Minute beinahe gerecht geworden. Alfred Werner bekommt im SCE-Strafraum den Ball und steht alleine vor Torhüter Tomy Peijcic. Dieser pariert aber mit einer Glanzparade und ermöglicht seiner Mannschaft einen Konter zu spielen.

Rade Trivunovic läuft seinem Bewacher rechts davon, bekommt einen weiten Pass zugespielt und bringt den Ball am herauslaufenden Tormann Leon Summer vorbei. Der Ball passt genau uns lange Eck. So steht es statt 1:0 nun 0:1. Ein Auftakt nach Maß! Die begeisterten mitgereisten Schlachtenbummler aus Eisenstadt ahnen, dass es mit dem erhofften Punkt in diesem Spiel tatsächlich etwas werden könnte.

In der 11. Minute dann die nächste Chance für die Gäste. Rade Trivunovic wird ideal angespielt, alleine vor Leon Summer bringt er den Ball aber nicht an diesem vorbei. Nun legen sich die Hausherren etwas mehr ins Zeug. Daraus ergeben sich auch Chancen. Aslan Izgi kommt in Minute 14 im Strafraum zum Schuss, dieser geht aber über die Querlatte. Zwei Minuten später versucht Peter Thüringer einen Weitschuss, der das Tor aber verfehlt.

Wiederum zwei Minuten später greifen die Hauptstädter, bei denen das Umschaltspiel heute ausgezeichnet funktioniert, wieder an. Nach einem von der Abwehr abgeblockten Schuss kommt Franz Thometitsch, der 5 Minuten zuvor eingewechselt wurde, aus ca. 18 Metern Entfernung zum Schuss. Der Ball passt genau unter die Latte zum 0:2.

Besonders erfreulich: Der Torschütze stammt aus der Nachwuchsarbeit des SCE und ist bereits seit der U12 beim Verein. Dass er nun in der Kampfmannschaft zum Erfolg des Teams beiträgt, ist eine schöne Bestätigung der guten und nachhaltigen Jugendarbeit beim SC Unex Eisenstadt.

Nun sind drei Punkte zum Greifen nahe, allerdings sind noch über 70 Minuten zu spielen. Die Gastgeber versuchen weiterhin das Spiel zu machen, allerdings ist vor dem Strafraum meist Schluss, da die SCE-Verteidigung sicher steht und kaum Lücken offen lässt. Aus der gesicherten Abwehr heraus versucht Eisenstadt immer wieder zu kontern.

So auch in der 23. Minute, wo ähnlich wie beim ersten Tor Rade Trivunovic rechts enteilt und einen exakten Pass bekommt. Leon Summer eilt aus seinem Tor und wird von Trivunovic elegant überhoben, sodass der Ball zum 0:3 ins Netz springt. Damit ist schon nach einem Viertel der Spielzeit die Vorentscheidung gefallen.

Am Charakter des Spiels ändert das wenig. Parndorf ist bemüht, das Spiel zu machen, Eisenstadt verhindert zumeist, dass es zu größeren Chancen kommt. In der 33. Minute schaffen es die Gastgeber allerdings doch in den Strafraum. Aslan Izgi kommt zum Kopfball, der wird aber von Tomy Peijcic unschädlich gemacht.

Drei Minuten später hat der SCE Glück: Aus kurzer Distanz kommt Veljko Rajkovic zum Schuss, Tomy Peijcic ist bereits geschlagen, der Ball prallt aber am langen Eck an die Stange und rollt ins Feld zurück. Das ist aber die letzte große Gelegenheit, die die Gäste vor der Pause zulassen. In Minute 38 spielt der SCE wieder einen makellosen Konterangriff.

Attila Soos dringt dabei in den gegnerischen Strafraum ein und wird von David Weiss zu Fall gebracht. Schiedsrichter Christoph Teubl zeigt sofort auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoulte schießt den Strafstoß selbst. Obwohl Leon Summer die Ecke errät, ist der Schuss dennoch zu scharf und platziert, sodass es 0:4 steht. Mit diesem Spielstand geht es in die Kabinen.

Parndorf-Trainer Christian Schiegl wechselt zur Pause Martin Sulik ein, der bereits – wenn auch nur wenig – Landesliga-Erfahrung hat. Das Steuer mag aber auch dieser nicht herumzureißen. Es dauert bis zur 55. Minute, bis die Hausherren zum ersten Mal gefährlich vors Tor kommen. Alfred Werner setzt zu einem guten Schuss an, der aber von Tomy Peijcic bravourös abgewehrt wird.

Im Gegenstoß erfolgt wieder einer der gefürchteten SCE-Konter. Adrijan Zaric läuft dabei allein auf Leon Summer zu, letzterer bleibt in diesem Duell aber Sieger. Zwei Minuten danach gibt es schon die nächste Gelegenheit, die Führung auszubauen. Kerem Ayhan scheitert dabei am gegnerischen Torhüter, der Nachschuss von Rade Trivunovic geht über das Tor.

In der nächsten Viertelstunde verwalten die Eisenstädter ihren Vorsprung. Die Abwehrreihen stehen sicher, Parndorf kann trotz teils gutem Spiel im Mittelfeld nicht gefährlich werden. Erst die letzten 6 Minuten werden wieder interessant. In der 84. Minute läuft Rade Trivunovic im Zuge eines weiteren Konters alleine auf Tormann Leon Summer zu. Wieder kann dieser aber die Situation entschärfen. An ihm liegt es nicht, dass sein Team dieses Spiel klar verloren hat.

Eine Minute später gelingt den Gastgebern doch noch eine erfolgreiche Aktion. Michael Lager wird von rechts angespielt und schießt zentral aus ca. 15 Metern ins linke Eck zum Ehrentreffer. Es sollte aber nicht das letzte Tor des Abends sein. In der 90. Minute spielt der SCE eine gute Kombination im gegnerischen Strafraum, Rade Trivunovic kommt aus kurzer Distanz zum Schuss und trifft ins lange Eck zu seinem dritten Tor des Spiels.

Kurz darauf ertönt der Schlusspfiff. Der Jubel bei den SCE-Spielern und den mitgereisten Fans ist groß. Während es in der Hinrunde bis zur 10. Runde gedauert hat, um den ersten Sieg einzufahren, gibt es nun gleich in der ersten Runde einen Kantersieg.

Trainer Goran Cekic kann mit seiner Truppe zufrieden sein. Diese zeigte auf allen Positionen eine reife Leistung. Man hatte den Eindruck, diese Mannschaft wäre bereits seit Jahren ein eingespieltes Team und nicht erst in der Winterpause zusammengestellt worden.

Kommenden Samstag steigt in der LA-Arena das große Stadt-Derby gegen den UFC St. Georgen, der sich gegen den Tabellenführer Breitenbrunn dieses Wochenende nur knapp geschlagen geben musste. Ein volles Haus sollte garantiert sein!

 

Klare Niederlage gegen Absteiger Oggau

Runde 11

Klare Niederlage gegen Absteiger Oggau

Runde 11

Zum wiederholten Male gelang es dem SCE nur eine Halbzeit lang mit dem Gegner mitzuhalten. Wie schon so oft folgte auf eine ordentliche 1. Hälfte eine ziemlich schlechte 2. Halbzeit. Als wäre das nicht genug, kommt nun auch noch Verletzungspech dazu.

 Zu Beginn entwickelt sich ein Spiel auf Augenhöhe. Eisenstadt hat die erste große Torchance. Faton Vokshi löst sich in der 7. Minute von der Verteidigung und läuft mit dem Ball allein auf Oggau-Torhüter Manuel Schwarz zu. Er schießt jedoch zu überhastet, sodass der Ball über das Tor geht. Das wäre ein perfekter Auftakt für den SCE gewesen.

In Minute 15 dann die erste Gelegenheit für die Gastgeber. Dominik Dohnansky steht frei, bekommt den Ball, den er aber allein vor SCE-Goalie Nick Wohlfahrt über das Tor schießt. Fünf Minuten später sind wieder die Gäste an der Reihe. Faton Vokshi setzt zu einem guten Schuss an, den Manuel Schwarz nur mit Mühe zur Ecke abwehren kann. In der 24. Minute hat Oggau die nächste Chance. Julian Kröss versucht einen Schuss, der nur knapp am langen Eck vorbei geht.

In Minute 28 kann Nick Wohlfahrt einen Schuss aus kurzer Distanz nur unkontrolliert abwehren. Der Ball kommt zu Dominik Dohnansky, der ihn aus ca. 6 Metern ins kurze Kreuzeck zum 1:0 befördert. Langsam gewinnen die Hausherren im Spiel die Oberhand. Oggau drückt jetzt stärker an. Doch noch halten die Gäste gut dagegen. In der 34. Minute fliegt der Ball wieder gefährlich in Richtung SCE-Tor. Shalva Tsuliashwilli kann sich aber auszeichnen und lenkt den Ball im letzten Augenblick an die Querlatte, von wo er ins Tor-Out fliegt.

Kurz von der Pause kommt dann mehr Bewegung ins Spiel. Oggau drängt auf eine Vorentscheidung. In der 42. Minute muss Nick Wohlfahrt nach einem Schuss von Patrik Papranec retten, drei Minuten später geht ein Weitschuss von diesem Spieler weit über das Tor. Gleich darauf versucht es Dominik Dohnansky nochmal, der Ball geht allerdings am kurzen Eck vorbei. Die letzte Chance der ersten Halbzeit gehört den Hauptstädtern. Ein Schuss von Feta Ramadani wird von Manuel Schwarz unschädlich gemacht.

Mit diesem geringen Rückstand kann der SCE zufrieden in die Kabinen gehen.

In der zweiten Hälfte sind es wieder die Gäste, die die erste Chance haben. In Minute 50 kommt Sali Vinca zu einem Schuss, der am kurzen Eck vorbei geht. Danach verliert Eisenstadt komplett den Faden. Oggau übernimmt das Kommando und setzt die Gäste gehörig unter Druck.

Dominik Dohnansky versucht in der 51. Minute einen Weitschuss, der über sein Ziel geht. Fünf Minuten danach verfehlt Nick Wohlfahrt einen Eckball, der aufs lange Eck getreten wird. Florian Kucher bedankt sich und köpfelt zum 2:0 ein. Nur drei Minuten dauert es, bis es einen Freistoß aus rund 18 Metern Entfernung für die Hausherren gibt. Patrik Papranec tritt an und hebt den Ball über die Mauer genau ins linke Kreuzeck. Nick Wohlfahrt hatte hier keine Chance.

Drei Minuten später leisten sich die Eisenstädter einen haarsträubenden Fehlpass in der eigenen Hälfte. Wieder ist Papranec zur Stelle und befördert den Ball zum 4:0 ins leere Gehäuse. Bis zum nächsten Tor vergehen wieder nur fünf Minuten. Dominik Dohnansky kommt im Strafraum zum Ball und schießt von links ins lange Eck zum 5:0 ein. Die Verteidigung der Gäste sieht in dieser Phase ganz schlecht aus.

In den letzten 20 Minute schalten die Oggauer einen Gang zurück. So kommt der SCE doch noch zu ein paar Gelegenheiten. In der 70. Minute hält Manuel Schwarz einen Weitschuss von Feta Ramadani. In Minute 86 versucht es Moritz Gossy ebenfalls aus der Distanz. Dieser Schuss ist gar nicht so schlecht, Manuel Schwarz muss ihn zur Ecke abwehren. In der vorletzten Minute der regulären Spielzeit drippelt sich Faton Vokshi in den gegnerischen Strafraum, wo er regelwidrig zu Fall gebracht wird. Schiedsrichter Velic Adnan zeigt sofort auf den Elfmeterpunkt. Obwohl das schon einmal schlecht gelaufen ist, tritt der gefoulte selbst zum Strafstoß an. Diesmal behält er aber die Nerven und trifft ins rechte Eck zum Endstand von 5:1. Immerhin ist der Ehrentreffer gelungen und Vokshi hat seine Torsperre überwunden.

Am Sonntag empfängt der SC Eisenstadt im letzten Heimspiel vor der Winterpause Stotzing. Anpfiff in der LA ist um 16.00 Uhr.

Erster Saisonsieg gegen Hirm/Zillingtal

Runde 10

Erster Saisonsieg gegen Hirm/Zillingtal

Runde 10

Der SC Eisenstadt feierte im Heimspiel gegen die neu geformte Spielgemeinschaft Hirm/Zillingtal den ersten Saisonsieg und verlässt somit den letzten Tabellenplatz. Dabei hat es die Heimmannschaft zum Schluss noch unnötig spannend gemacht.

Den Ehren-Ankick führt Claudia Fister durch, die im Andenken an ihren verstorbenen Vater, den langjährigen SCE-Fan und Unterstützer Franz Fister, den Matchball gespendet hat.

Letzter gegen den Vorletzten heißt es in der LA-Anlage, was ein spannendes Spiel erwarten lässt. Und die ersten Minuten haben es tatsächlich in sich. Kaum haben sich die Besucher richtig hingesetzt, taucht Timo Marzi vor dem Eisenstädter Goalie Stefan Ivanovic auf und stellt in der 2. Minute auf 0:1. Da hat die SCE-Abwehr wohl noch geschlafen.

Dass die Abwehr der Gegner offenbar auch noch nicht viel munterer ist, beweist Mato Tadic. Er wird gleich nach dem Anstoß im Strafraum allein gelassen, bekommt einen exakten Pass zugespielt und trifft zum 1:1 ins lange Eck. 3 Minuten – 2 Tore. So flott ging es bis jetzt noch bei keinem Spiel des SCE los.  In dem Tempo geht es aber nicht weiter.

Nachdem beide Hintermannschaften mit einer Schocktherapie aufgeweckt wurden, gibt es erst mal rund 20 Minuten lang keine nennenswerten Höhepunkte. Es entwickelt sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei der kein Team klare spielerische Vorteile zeigen kann. In Minute 23 gelingt den Hauptstädtern wieder ein guter Angriff über die rechte Seite. Den Schuss aufs Tor kann Torhüter Loris-Adriano Rosu zwar abwehren, der Ball rollt aber zu Amar Cehajic, der mit einem trockenen Schuss ins rechte Eck zum 2:1 abstaubt.

Zum ersten Mal in dieser Saison ist es dem SCE gelungen, einen Rückstand in eine Führung zu verwandeln. In der 31. Minute hat Franz Thometitsch sogar die Chance, die Führung auszubauen. Nachdem Loris-Adriano Rosu einen Schuss aus spitzem Winkel abwehrt, muss die Hirmer Abwehr den Nachschuss von ihm abblocken, um einen weiteren Treffer zu verhindern.

Noch knapper an einem Treffer ist Mato Tadic dran. Nach einer Maßflanke kommt er im Strafraum an den Ball, den er flach an die linke Stange knallt. In den letzten 10 Minuten ist es aber mit dem Angriffswirbel der Hausherren vorbei. Die Mannschaft zieht sich zurück und versucht offenbar, die knappe Führung in die Pause zu retten. So erhält Hirm die Gelegenheit, auf den Ausgleich zu drängen.

In der 38. Minute geht ein guter Weitschuss von Christoph Wagentristl knapp über die Querlatte. Vier Minuten später muss der inzwischen eingewechselte Tormann Nick Wohlfahrt einen Schuss von Felix Zwingl parieren. Kurz vor dem Pausenpfiff kommt David Lucas gefährlich in den Strafraum der Gastgeber, seinen Schuss aus spitzem Winkel kann Nick Wohlfahrt aber zur Ecke abwehren.

Damit rettet der SCE die Führung in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit kommt Eisenstadt zur ersten Torchance. Mato Tadic kommt in der 50. Minute im Strafraum zum Schuss, Loris-Adriano Rosu kann aber retten. Drei Minuten später wird Feta Ramadani, der zur Halbzeit eingewechselt wurde, auf die Reise Richtung Tor geschickt. Er bekommt den Ball und kann ihn am Torhüter vorbei zum umjubelten 3:1 im Tor unterbringen.

In der 61. Minute läuft dann der Hirmer Nikola Gvozdenovic, der nach einer kleinen Verletzung außerhalb des Spielfeldes verarztet wurde, ohne Genehmigung zurück auf das Spielfeld. Dieses Vergehen zieht nach den Regeln eine gelbe Karte nach sich. Da er wegen Kritik bereits in der 1. Hälfte gelb gesehen hat, bedeutet das gelb-rot.

Der SCE hat nun also nummerische Überlegenheit. Offenbar in der Überzeugung, jetzt den Sieg sicher in der Tasche zu haben, lässt die Abwehr der Gastgeber Christoph Wagentristl auf der rechten Seite unbedrängt zu einem Sololauf antreten, den dieser mit einem guten Schuss ins lange Eck zum 3:2 abschließt.

Nun heißt es für die SCE-Fans also doch wieder zittern. Zu Recht, denn nur zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer trifft Adis Bucuk aus ca. 12 Metern Entfernung die Stange. Gleich im nächsten Angriff muss Nick Wohlfahrt nach einem guten Schuss von Christoph Wagentristl zur Ecke klären. Davon, dass der SCE einen Mann mehr am Feld hat, ist in dieser Phase nichts zu sehen.

Erst langsam bekommen die Hausherren das Spiel wieder unter Kontrolle. Es wird nun mehr versucht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. In der Folge ergeben sich auch einige Gelegenheiten, alles klar zu machen. In Minute 71 kommt Amar Cahajic zu einem Weitschuss, der nur knapp an der linken Stange vorbei geht. In der 80. Minute wird ein Schuss von Mato Tadic vom gegnerischen Torhüter zum Eckball abgelenkt.

Drei Minuten später muss dieser wieder sein ganzes Können aufbieten, um einen Schuss von Sali Vinca abzuwehren. In den letzten 5 Minuten wirft Hirm dann alles nach vorne, der SCE zieht sich komplett zurück. Dadurch entstehen noch zwei Ausgleichschancen. In der 85. Minute wehrt Nick Wohlfahrt einen Schuss von Timo Marzi aus spitzem Winkel zur Ecke ab. Kurz vor dem Schlusspfiff kommt David Lucas auf der rechten Seite im Strafraum zum Ball. Sein Schuss geht aber am langen Eck vorbei. Kurz darauf ertönt der erlösende Pfiff und der erste Saisonsieg ist in trockenen Tüchern.

Trotz der schlechteren Tordifferenz hat der SCE die punktegleichen Hirmer in der Tabelle überholt, da die direkte Begegnung mehr zählt als die Tordifferenz. Die Erleichterung über den ersten Erfolg ist der Mannschaft und den Fans deutlich anzusehen. Viel zu oft ist man schon trotz ansprechender Leistungen als Verlierer vom Platz gegangen.

Es ist zu hoffen, dass dies der Auftakt zu einer erfolgreicheren Phase dieser Saison war. Mit Absteiger Oggau wartet im nächsten Auswärtsspiel kommenden Samstag aber ein schwererer Gegner auf den SCE. Spielbeginn ist um 15 Uhr.

Eine gute Halbzeit war zu wenig

Runde 8

Eine gute Halbzeit war zu wenig

Runde 8

Der SC Eisenstadt lieferte in der ersten Halbzeit beim Tabellenführer Breitenbrunn eine tadellose Leistung ab und spielte auf Augenhöhe mit. In der zweiten Hälfte brach die Mannschaft leider komplett ein und lief in ein Debakel.

Wer glaubte, der Außenseiter würde sich beim Tabellenführer von Anfang an hinten verstecken und einen reinen Abwehrkampf liefern, sieht sich in den ersten Minuten getäuscht. Eisenstadt spielt eifrig mit und zeigt auch einen guten Zug zum gegnerischen Tor. In der 8. Minute kommt Moritz Gossy so zur ersten Torchance des Spiels. Sein Schuss wird aber von Torhüter Marco Siegl gehalten.

Schon eine Minute später muss Marco Siegl schon wieder eingreifen. Mato Tadic hat diesmal die Gelegenheit, seine Mannschaft überraschend in Führung zu bringen. Die Gastgeber bemühen sich zwar, das Spiel unter Kontrolle zu bringen, der SCE lässt dies aber meist nicht zu. So vergehen die nächsten rund 20 Minuten mit einem gefälligen Spiel, das durchaus auf Augenhöhe verläuft. Zwingende Chancen können in dieser Phase aber beide Teams nicht herausspielen.

Erst in der 34. Minute kommen die Hausherren zur ersten wirklichen Torchance. Sebastian Zankovitsch kommt zum Schuss, dieser bleibt jedoch in der dichten SCE-Abwehr hängen. Nach einem Eckball kurz darauf verfehlt Luke Strahammer das Tor per Kopf nur knapp. In der 34. Minute bringt SCE-Tormann Nick Wohlfahrt dann einen heranstürmenden Gegner zu Fall.

Schiedsrichter Josef Haider entschiedet sofort auf Elfmeter. Gerhard Karner tritt an, aber Nick Wohlfahrt errät die Ecke und wehrt den Strafstoß ab. Lange können sich die mitgereisten SCE-Fans darüber aber leider nicht freuen. Schon etwa 5 Minute später gelingt es Roman Kollar sich von der Verteidigung zu lösen. Er bekommt den Ball und schießt ins lange Eck zum 1:0 ein.

Damit geht es mit einem überraschend geringen Rückstand in die Pause. Der zweiten Halbzeit konnten die SCE-Fans durchaus optimistisch entgegenblicken. Ein Punkt wäre locker noch drinnen, wenn die Leistung der ersten Hälfte auch in der zweiten erbracht werden kann. Leider ist das ganz und gar nicht der Fall. Während man in den ersten 45 Minuten nicht klar erkennen konnte, wer der Tabellenführer und wer der Nachzügler ist, war dies ab Minute 46 sonnenklar.

Die Hauptstädter kommen nicht mehr ins Spiel. So dauert es nur 4 Minuten, bis Breitenbrunn zum ersten Mal gefährlich aufs Tor schießt. Der Weitschuss von Oliver Augustini geht aber über die Querlatte. Schon eine Minute danach ist es so weit. Oliver Augustini kommt an den Ball und trifft sicher zum 2:0.

Ab diesem Moment spielt nur mehr der SC Breitenbrunn. Das Spiel entwickelt sich zu jener Abwehrschlacht, die eigentlich von Anfang an erwartet wurde. Schon in der 53. Minute wird der freistehende Gerhard Karner angespielt, welcher auf 3:0 erhöht. An einem Sieg der Heimmannschaft zweifelt nun niemand mehr.

In der 63. Minute kann sich Karner wieder freilaufen und auf 4:0 stellen. Die gelegentlichen zaghaften Gegenstöße der Eisenstädter versanden meist schon vor dem Strafraum. Zu leicht wird es dem Absteiger aus der 1. Klasse nun gemacht. In der 74. Minute gibt es Eckball, auf Lukas Weihrauch passt niemand auf und so kann dieser das 5:0 erzielen.

In der 78. Minute geben die Gäste ein Lebenszeichen von sich. Moritz Gossy versucht einen Weitschuss, der für Marco Siegl aber kein Problem darstellt. In Minute 82 kommt Breitenbrunn wieder gefährlich vor das Tor. Ein Stanglpass kommt aus kurzer Distanz vor das Tor. Nils Eisenwort wirft sich mutig in diesen Ball, schafft es aber nicht, ihn am Tor vorbeizubringen, sodass dieser unglücklich ins eigene Tor geht.

In der 84. Minute dann die letzte Chance des Spiels für den SCE. Leonardo Katic kommt zu einem Weitschuss, der aber auch zu schwach ausfällt, um Marco Siegl zu gefährden. Kurz vor Schluss sorgt dann Emil Lechner für den Endstand von 7:0.

Schade, dass die Mannschaft die gute Leistung nur 45 Minuten durchhalten konnte. Wäre dies über das ganze Spiel hinweg gelungen, wäre eine handfeste Überraschung drin gewesen. So bleibt aber nur die Erkenntnis, dass der Tabellenführer insgesamt eine Nummer zu groß gewesen ist. Kommenden Sonntag gastiert Schützen in der LA-Anlage. In diesem Spiel werden hoffentlich zwei gute Halbzeiten gelingen. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

Unnötige Last-Minute-Niederlage gegen Zagersdorf

Runde 7

Unnötige Last-Minute-Niederlage gegen Zagersdorf

Runde 7

Bis zur 89. Minute war der SC Eisenstadt auf dem besten Weg, den ersten Punkt der Saison zu machen. Ein Abwehrfehler hat dies zunichte gemacht. Mit der spielerischen Leistung kann die Mannschaft aber zufrieden sein.

Die Hausherren tun sich anfangs schwer. So findet Zagersdorf die ersten Chancen vor. In der 12. Minute pariert Torhüter Nick Wohlfahrt einen Schuss von Dennis Fröhlich. Zwei Minuten später kommt Manuel Lux zu einem Weitschuss, der aber weit über das Tor geht.

In der 23. Minute ist dann der SCE erstmals gefährlich vor dem gegnerischen Tor. Faton Vokshi taucht vor Zagersdorf-Keeper Mark Altenburger auf und wird von diesem gefoult. Schiedsrichter Martin Gyamati entschiedet auf Elfmeter. Eine alte Fußballweisheit besagt, dass der gefoulte niemals den Elfmeter selbst schießen sollte. Das wird aber ignoriert. Vokshi tritt an und… schießt den Ball in die Hände von Mark Altenburger, der die Ecke errät.

Ein Tor hätte dem Spiel gutgetan, so geht es aber mit 0:0 weiter. In Minute 26 werden die Gäste wieder gefährlich. Dennis Fröhlich kommt allein vor Nick Wohlfahrt an den Ball, dieser kann einen Rückstand jedoch mit einer Fußabwehr verhindern. Die folgende Viertelstunde verläuft dann weitgehend ohne Höhepunkte. In den letzten 5 Minuten der ersten Hälfte setzt Zagersdorf dann zu einer Drangperiode an.

In der 40. Minute wird Joel Schmal schön mit einem Laufpass bedient, Nick Wohlfahrt kann seinen Schuss aber mit dem Fuß abwehren. Drei Minuten danach versucht Joel Schmal einen Freistoß aus rund 30 Metern direkt zu verwandeln, der Schuss geht jedoch weit drüber. Eine Minute vor dem Pausenpfiff köpfelt Schmal nach einer Flanke genau auf den SCE-Tormann. Somit geht es mit einem 0:0 in die Pause.

Die zweite Spielhälfte hätte für die Hauptstädter nicht schlechter beginnen können. Schon 5 Minuten nach Wiederanpfiff läuft Joel Schmal rechts durch und bedient den freistehenden Dennis Fröhlich, der keine Mühe hat, zum 0:1 einzuschießen. In der 53. Minute wäre es dann fast noch schlimmer gekommen. Manuel Lux taucht auf der linken Seite vor Nick Wohlfahrt auf, das zweite Gegentor kann dieser jedoch mit einer Parade verhindern.

In Minute 57 wird Faton Vokshi dann ideal im Strafraum angespielt. Zum zweiten Mal in diesem Spiel wird dieser darauf im Strafraum zu Fall gebracht. Wieder entscheidet Martin Gyamati sofort auf Elfmeter. Diesmal tritt Amar Cehajic an, der den Ball sicher in der rechten Kreuzecke zum viel umjubelten Ausgleich unterbringt.

Schon zwei Minuten darauf hätte Faton Vokshi das Spiel komplett drehen können, er bringt den Ball aber leider nicht an Mark Altenburger vorbei. Es ist ein verhexter Tag für ihn. In der 65. Minute ist dann wieder Zagersdorf am Zug. Manuel Lux scheitert mit seinem Schuss an Nick Wohlfahrt. Neun Minuten später hat der SCE Glück: Manuel Lux hat bereits das leere Tor vor sich, verzieht den Schuss jedoch und der Ball geht am langen Eck vorbei.

Eisenstadt versucht nun eine Schlussoffensive. In der 81. Minute resultiert daraus ein Freistoß, den Mihael Ercegovac direkt aufs kurze Eck schießt. Torhüter Mark Altenburger greift bei diesem Schuss daneben, er hat aber Glück und der Ball rollt knapp am Tor vorbei. Bereits in der nächsten Aktion hat Amar Cejajic eine gute Chance. Sein gut angetragener Schuss wird jedoch von Mark Altenburger zur Ecke abgewehrt.

In Minute 84 gibt es dann große Aufregung. Ali Basdogan, der 12 Minuten davor schon Gelb gesehen hat, begeht das nächste Foul. Der Schiedsrichter zückt die gelbe Karte…und zeigt sie dann aber zur Verwunderung aller Dennis Fröhlich, der noch nicht verwarnt war. So bleibt den Gästen ein Weiterspielen in Unterzahl erspart. Großes Pech für den SCE.

Als in der vorletzten Spielminute schon alles mit dem ersten Unentschieden und damit dem ersten Punkt in der laufenden Saison rechnet, unterläuft der SCE-Abwehr ein schwerer Schnitzer. Der Ball kommt im Strafraum zu Fabian Schmal, der sich die Gelegenheit nicht entgehen lässt und zum Siegestreffer einschießt.

Wieder einmal lautet das Resümee: Nicht schlecht gespielt, aber wieder keine Punkte geholt. Dass der SCE diesmal so nah wie noch nie an einem Punktegewinn in dieser Saison war, ist dabei kein großer Trost. Im nächsten Spiel bei Tabellenführer Breitenbrunn ist die Mannschaft nur krasser Außenseiter. Aber im Fußball gibt es ja bekanntlich immer wieder große Überraschungen…

Auch gegen Oslip keine Punkte

Runde 5

Auch gegen Oslip keine Punkte

Runde 5

Der SCE musste sich daheim Oslip 1:4 geschlagen geben. Dabei hat die Mannschaft das Spiel in der ersten Viertelstunde verloren. Nach 14 turbulenten Minuten stand es bereits 0:3. In der 2. Halbzeit konnte der Abwehrbeton der Gäste dann nicht durchbrochen werden.

 Dabei legen die Hauptstädter mit großem Tempo los. Schon in der 1. Minute muss Oslip-Torhüter Benjamin Skarits sein ganzes Können aufbieten, um einen Schuss von Mato Tadic abzuwehren. Zwei Minuten später kommen die Gäste zu einem Freistoß, der gefährlich in den Strafraum gehoben wird. Eisenstadt-Keeper Nick Wohlfahrt muss den Ball mit den Fäusten wegschlagen.

Schon im Gegenzug sind wieder die Eisenstädter am Drücker. Mato Tadic wir im Strafraum angespielt und schießt hoch auf das linke Eck. Benjamin Skarits wehrt den Ball jedoch mit einem tollen Reflex ab. In Minute 7 enteilt der SCE-Abwehr ein Gegenspieler, dessen Stanglpass kommt zu Georg Fröhlich, der den Ball zum 0:1 über die Linie befördert.

Die Hausherren hatten noch keine Zeit, sich von diesem Schrecken zu erholen, da passiert schon der nächste Fehler. Ein Abwehrspieler erwischt den Ball nicht, Bendeguz Nemeth kommt dadurch vor das Tor und lässt Nick Wohlfahrt keine Chance. Die Gastgeber geben nun völlig das Heft aus der Hand. In der 12. Minute kommt Adam Kovacs zu einem Weitschuss, der aber über die Querlatte geht.

In Minute 15 dribbelt sich Adam Kovacs in den Strafraum und spitzelt den Ball im Fallen zum 0:3 ins Tor. Damit ist nach einer Viertelstunde eigentlich alles entschieden. Zwei Minuten nach dem Tor sind die Gäste schon wieder am Drücker. Georg Fröhlich scheitert mit seinem Schuss an Nick Wohlfahrt. Dann fängt sich der SCE etwas. In der 20. Minute versucht es Eisenstadt mit zwei Weitschüssen. Zuerst schießt Danijel Stamenkovic über das Tor und kurz danach macht es ihm Moritz Gossy nach.

Fünf Minuten später gelingt Mato Tadic eine gute Aktion. Mit einem Solo kämpft er sich in den Strafraum, sein Schuss geht aber knapp am rechten Eck vorbei. Kurz darauf ist es wieder Tadic, der mit einem Freistoß sein Ziel nur knapp verfehlt. Auch in der 35. Minute hat Mato Tadic seine Füße im Spiel. Er schießt platziert auf das Tor, Torhüter Benjamin Skarits kann den Ball nur mit dem Fuß abwehren, den Nachschuss verwandelt Leonardo Katic zum umjubelten 1:3.

Bei dieser Aktion verletzt sich der Osliper Torhüter. Er wird über 5 Minuten lang behandelt und muss das Spielfeld verlassen. Nicht aufgrund seiner Verletzung, sondern weil er wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte sieht. Der SCE hat nun nur mehr 2 Tore Rückstand und einen Mann mehr auf dem Feld. Oslip stellt sich nun auf eine Abwehrschlacht ein.

Mit der nun dicht gestaffelten Osliper Abwehr haben die Gastgeber ihre liebe Not. Erst in der 48. Minute der ersten Halbzeit gelingt es, eine große Chance herauszuspielen. Mohammadreza Karimian läuft allein auf Ersatztorhüter Maximilian Blazs zu, schießt jedoch völlig überhastet und verfehlt das Tor.

Nach dem Seitenwechsel hat Oslip die erste Gelegenheit. Ein Weitschuss von Sinan Gül aufs kurze Eck geht daneben. In Minute 50 kommt Leonardo Katic aus etwa 17 Metern Entfernung zum Schuss, der Ball geht aber knapp über die Querlatte. Drei Minuten später hat Mato Tadic Riesenpech. Sein gut angetragener Schuss geht an die Stange und von dort ins Tor-Out.

In den folgenden 12 Minuten gibt es 4 Freistöße aus vielversprechender Distanz. Zuerst schießt Faton Vokshi direkt aus spitzem Winkel auf das Tor, Blazs kann den Ball aber im letzten Moment abwehren. In der 63. Minute tritt Mihael Ercegovac an, knallt den Ball aber weit über das Tor. Zwei Minuten später schießt wieder Ercegovac den Freistoß direkt aus rund 18 Meter genau in die Arme des Torhüters.

In Minute 69 ist dann Oslip mit einem Freistoß dran. Allerdings nur aus gut 30 Metern Entfernung, also weit ungefährlicher als die drei Eisenstädter Freistöße. Abel Kulcsar tritt an, schießt direkt und knallt den Ball rechts unter die Querlatte zum 1:4. Ein Tor, das man in dieser Leistungsklasse wahrscheinlich einmal in drei Jahren zu sehen bekommt.

Danach ist die Luft aus dem Spiel heraußen. Eisenstadt kommt in der 76. Minute noch zu einem Weitschuss durch Sali Vinca, der aber ebenfalls sein Ziel verfehlt. In Minute 82 sieht auch noch Mihael Ercegovac Gelb-Rot, womit auch die numerische Überlegenheit dahin ist. Der letzte Höhepunkt ist ein Eckball, nach dem Leonardo Katic mittels Kopfballs versucht, das Ergebnis noch zu verschönern. Auch das misslingt.

Als Fazit kann gesagt werden, dass es wieder eine absolut vermeidbare Niederlage war. Hätte man das Spiel nicht schon nach 15 Minuten verloren, hätte der erste Saisonsieg endlich gelingen können. So erlaubte man aber dem Gegner, die drei Punkte mit einer konsequenten Abwehrschlacht mit nach Hause zu nehmen.

Das Reserve-Spiel endete mit einem 4:2-Sieg des SC Eisenstadt. Nächstes Wochenende gastiert der SCE in Sigleß. Anpfiff ist Freitag um 19:30.