SC UNEX EISENSTADT
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Auch gegen Oslip keine Punkte

Runde 5

Auch gegen Oslip keine Punkte

Runde 5

Der SCE musste sich daheim Oslip 1:4 geschlagen geben. Dabei hat die Mannschaft das Spiel in der ersten Viertelstunde verloren. Nach 14 turbulenten Minuten stand es bereits 0:3. In der 2. Halbzeit konnte der Abwehrbeton der Gäste dann nicht durchbrochen werden.

 Dabei legen die Hauptstädter mit großem Tempo los. Schon in der 1. Minute muss Oslip-Torhüter Benjamin Skarits sein ganzes Können aufbieten, um einen Schuss von Mato Tadic abzuwehren. Zwei Minuten später kommen die Gäste zu einem Freistoß, der gefährlich in den Strafraum gehoben wird. Eisenstadt-Keeper Nick Wohlfahrt muss den Ball mit den Fäusten wegschlagen.

Schon im Gegenzug sind wieder die Eisenstädter am Drücker. Mato Tadic wir im Strafraum angespielt und schießt hoch auf das linke Eck. Benjamin Skarits wehrt den Ball jedoch mit einem tollen Reflex ab. In Minute 7 enteilt der SCE-Abwehr ein Gegenspieler, dessen Stanglpass kommt zu Georg Fröhlich, der den Ball zum 0:1 über die Linie befördert.

Die Hausherren hatten noch keine Zeit, sich von diesem Schrecken zu erholen, da passiert schon der nächste Fehler. Ein Abwehrspieler erwischt den Ball nicht, Bendeguz Nemeth kommt dadurch vor das Tor und lässt Nick Wohlfahrt keine Chance. Die Gastgeber geben nun völlig das Heft aus der Hand. In der 12. Minute kommt Adam Kovacs zu einem Weitschuss, der aber über die Querlatte geht.

In Minute 15 dribbelt sich Adam Kovacs in den Strafraum und spitzelt den Ball im Fallen zum 0:3 ins Tor. Damit ist nach einer Viertelstunde eigentlich alles entschieden. Zwei Minuten nach dem Tor sind die Gäste schon wieder am Drücker. Georg Fröhlich scheitert mit seinem Schuss an Nick Wohlfahrt. Dann fängt sich der SCE etwas. In der 20. Minute versucht es Eisenstadt mit zwei Weitschüssen. Zuerst schießt Danijel Stamenkovic über das Tor und kurz danach macht es ihm Moritz Gossy nach.

Fünf Minuten später gelingt Mato Tadic eine gute Aktion. Mit einem Solo kämpft er sich in den Strafraum, sein Schuss geht aber knapp am rechten Eck vorbei. Kurz darauf ist es wieder Tadic, der mit einem Freistoß sein Ziel nur knapp verfehlt. Auch in der 35. Minute hat Mato Tadic seine Füße im Spiel. Er schießt platziert auf das Tor, Torhüter Benjamin Skarits kann den Ball nur mit dem Fuß abwehren, den Nachschuss verwandelt Leonardo Katic zum umjubelten 1:3.

Bei dieser Aktion verletzt sich der Osliper Torhüter. Er wird über 5 Minuten lang behandelt und muss das Spielfeld verlassen. Nicht aufgrund seiner Verletzung, sondern weil er wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte sieht. Der SCE hat nun nur mehr 2 Tore Rückstand und einen Mann mehr auf dem Feld. Oslip stellt sich nun auf eine Abwehrschlacht ein.

Mit der nun dicht gestaffelten Osliper Abwehr haben die Gastgeber ihre liebe Not. Erst in der 48. Minute der ersten Halbzeit gelingt es, eine große Chance herauszuspielen. Mohammadreza Karimian läuft allein auf Ersatztorhüter Maximilian Blazs zu, schießt jedoch völlig überhastet und verfehlt das Tor.

Nach dem Seitenwechsel hat Oslip die erste Gelegenheit. Ein Weitschuss von Sinan Gül aufs kurze Eck geht daneben. In Minute 50 kommt Leonardo Katic aus etwa 17 Metern Entfernung zum Schuss, der Ball geht aber knapp über die Querlatte. Drei Minuten später hat Mato Tadic Riesenpech. Sein gut angetragener Schuss geht an die Stange und von dort ins Tor-Out.

In den folgenden 12 Minuten gibt es 4 Freistöße aus vielversprechender Distanz. Zuerst schießt Faton Vokshi direkt aus spitzem Winkel auf das Tor, Blazs kann den Ball aber im letzten Moment abwehren. In der 63. Minute tritt Mihael Ercegovac an, knallt den Ball aber weit über das Tor. Zwei Minuten später schießt wieder Ercegovac den Freistoß direkt aus rund 18 Meter genau in die Arme des Torhüters.

In Minute 69 ist dann Oslip mit einem Freistoß dran. Allerdings nur aus gut 30 Metern Entfernung, also weit ungefährlicher als die drei Eisenstädter Freistöße. Abel Kulcsar tritt an, schießt direkt und knallt den Ball rechts unter die Querlatte zum 1:4. Ein Tor, das man in dieser Leistungsklasse wahrscheinlich einmal in drei Jahren zu sehen bekommt.

Danach ist die Luft aus dem Spiel heraußen. Eisenstadt kommt in der 76. Minute noch zu einem Weitschuss durch Sali Vinca, der aber ebenfalls sein Ziel verfehlt. In Minute 82 sieht auch noch Mihael Ercegovac Gelb-Rot, womit auch die numerische Überlegenheit dahin ist. Der letzte Höhepunkt ist ein Eckball, nach dem Leonardo Katic mittels Kopfballs versucht, das Ergebnis noch zu verschönern. Auch das misslingt.

Als Fazit kann gesagt werden, dass es wieder eine absolut vermeidbare Niederlage war. Hätte man das Spiel nicht schon nach 15 Minuten verloren, hätte der erste Saisonsieg endlich gelingen können. So erlaubte man aber dem Gegner, die drei Punkte mit einer konsequenten Abwehrschlacht mit nach Hause zu nehmen.

Das Reserve-Spiel endete mit einem 4:2-Sieg des SC Eisenstadt. Nächstes Wochenende gastiert der SCE in Sigleß. Anpfiff ist Freitag um 19:30.

Bittere Niederlage in Großhöflein

Runde 4

Bittere Niederlage in Großhöflein

Runde 4

Mit dem festen Ziel, die ersten drei Punkte der Saison zu holen, fuhr die Mannschaft des SCE zum Nachbarn Großhöflein. Daraus wurde leider nichts. Nicht zuletzt ein unglücklicher Stangenschuss und ein aberkanntes Tor verhinderten einen Erfolg.

Gleich nach dem Anpfiff übernimmt Eisenstadt das Kommando. In den ersten zehn Minuten haben die Gastgeber fast nichts vom Ballbesitz. Zwar kontrollieren die Hauptstädter das Spiel, gefährlich werden sie aber nicht. Meist zirkuliert der Ball in der eigenen Hälfte, weit nach vorne wird er kaum gebracht.

So ist es auch Großhöflein, dass die erste Torchance hat. Ein Weitschuss von Lukas De Zordo geht jedoch daneben. Nach etwa einer Viertelstunde ist es dann mit der Feldüberlegenheit der Gäste vorbei. Die Hausherren kommen immer besser ins Spiel. Aber auch sie können vorerst nicht gefährlich werden. In der 23. Minute hat der SCE dann endlich die erste Gelegenheit. Moritz Gossy nimmt sich ein Herz und verfehlt mit seinem Weitschuss nur knapp das Tor.

Auf der anderen Seite versucht es postwendend Lukas De Zordo, dessen Weitschuss ebenfalls knapp neben dem Gehäuse landet. Die Eisenstädter verlieren nun immer mehr den Faden. So kommt Großhöflein zu immer mehr Chancen. In Minute 32 trifft der immer gefährliche Lukas De Zordo mit einem Schuss von der Seite die Querlatte. Sechs Minuten später rettet Torhüter Nick Wohlfahrt bei einem Schuss desselben Spielers aus spitzem Winkel zur Ecke.

Erst in der 44. Minute meldet sich der SCE wieder zurück: Ein Weitschuss von Sali Vinca geht aber neben das Tor. Kurz vor der Pause haben beide Teams noch je eine Chance. Großhöflein trifft nach einem Eckball durch Lorenzo Baier das Tor nicht und Eisenstadt bekommt eine Freistoßgelegenheit, die Mato Tadic leider nicht nützen kann. Damit geht es torlos in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit sorgen die Gäste für den ersten Höhepunkt. In der 50. Minute wird Mato Tadic mit dem bis dahin besten Spielzug angespielt und schießt aufs linke Eck. Der Ball prallt an die Innenstange und rollt dann entlang der Torlinie vor der rechten Stange vorbei und bleibt auf dem Spielfeld. Da haben nur Zentimeter zum Führungstreffer gefehlt.

Drei Minuten später kommt es aber noch schlimmer für Eisenstadt. Nach einem Freistoß aus ca. 30 Metern vor dem Tor lenkt Patrik Machhart die Kugel so ab, dass sie genau ins lange Kreuzeck fällt und Großhöflein damit in Führung bringt. Diese kalte Dusche bringt die Gäste noch mehr aus dem Tritt, sodass die Gastgeber immer mehr die Kontrolle über das Spiel gewinnen.

In Minute 63 setzt Mark Mikovics einen Weitschuss über das Tor, vier Minuten danach muss Nick Wohlfahrt nach einem Freistoß von Lukas De Zordo zur Ecke klären. In der 75. Minute jubeln die mitgereisten SCE-Fans dann über den Ausgleichstreffer. Doch die Freude währt nur kurz. Schiedsrichter Sahin Erdem glaubt eine Abseitsstellung erkannt zu haben, obwohl der Ball augenscheinlich von einem Gegenspieler kam.

Schiedsrichterentscheidungen sind nun mal Tatsachenentscheidungen und so bleibt es leider beim 1:0. Vier Minuten später gibt es dann die nächste Ausgleichschance. Leonardo Katic versucht einen guten Weitschuss, Tormann Martin Lehner ist jedoch zur Stelle. In Minute 83 gibt es dann ca. 25 Meter vor dem Tor Freistoß für Großhöflein. Mark Mikovics schießt direkt. Obwohl der Ball direkt auf Nick Wohlfahrt zufliegt, kann dieser ihn nicht abwehren und der Ball fliegt direkt über ihn hinweg unter die Latte zum Endstand von 2:0. Ein vermeidbares Gegentor.

Kurz vor dem Schlusspfiff versucht Leonardo Katic noch einmal, das Ergebnis zu verschönern. Sein Schuss von der Strafraumgrenze geht aber über das Tor. Damit wird das Warten auf den ersten SCE-Sieg der Saison um mindestens eine Woche verlängert. Am Samstag gastiert Oslip in der LA-Arena in Eisenstadt.

Riesenpech bei Niederlage gegen Trausdorf

Runde 3

Riesenpech bei Niederlage gegen Trausdorf

Runde 3

Die mit Abstand beste Saisonleistung des SCE wurde nicht mit Punkten gekrönt. Nachdem einer der drei Torhüter diese Woche auf Urlaub weilte, verletzte sich ein weiterer im Reservespiel und der dritte nach knapp 30 Minuten im Hauptspiel. Ohne gelernten Tormann hatte die Mannschaft dann keine Chance.

Dabei erwischt der SC Eisenstadt einen Auftakt nach Maß. Bereits in der 6. Minute läuft sich Mato Tadic in der Mitte frei, erhält den Ball und trifft zum 1:0 ins rechte Eck. Es ist das erste Mal in dieser Saison, dass der SCE in Führung geht. Auch in weiterer Folge kontrollieren die Hausherren das Geschehen. Die Zuseher sehen mehr gelungene Kombinationen im Mittelfeld als in den beiden bisherigen Spielen zusammen.

In Minute 13 hätte Sali Vinca die Führung bereits ausbauen können. Er wird ideal angespielt, läuft rechts auf Torhüter Bastian Gollubits zu, kann den Ball aber nicht an diesem vorbeibringen. Bereits in der nächsten Minute schießt Mato Tadic aufs Tor der Trausdorfer, sein Schuss fällt jedoch zu harmlos aus. Dann folgt die unheilvolle 21. Minute. Ohne Einwirkung des Gegners verletzt sich SCE-Torhüter Stefan Ivanovic und muss ausgetauscht werden.

Ersatz-Golie Bahadir Aktay hätte nun ins Spiel kommen müssen, dieser verletzte sich jedoch seinerseits im Reservespiel nach einem Zusammenstoß mit dem Gegner. Einser-Tormann Nick Wohlfahrt ist ausgerechnet diese Woche auf Urlaub. Im Amateur-Fußball richten sich Urlaube eben nicht nach dem Sportverein, sondern der Arbeit aus.

Also bleibt nichts anderes übrig, als einen Feldspieler ins Tor zu stellen. Adam Gutmann wird für Ivanovic eingetauscht. Drei Minuten nach der Spielunterbrechung schießen die Gäste erstmals aufs Tor. Ein Freistoß von Marcell Deak verfehlt das Tor nur knapp. Gleich in der nächsten Aktion geht ein Weitschuss von Nico Kroyer über das Tor. Der Spielfluss der Hauptstädter ist nach der Unterbrechung fast völlig abgerissen.

In der 30. Minute kommt es zu einem der selten gewordenen SCE-Angriffe. Nach einem Eckball wird ein Kopfball von Leonardo Katic von der Abwehr unschädlich gemacht. Im Gegenzug gibt es wieder Freistoß für Trausdorf. Marcell Deak kommt an den Kopfball, der nur knapp am Tor vorbei geht. In Minute 37 gelingt den Gastgebern wieder eine gute Aktion. Mato Tadic spielt für Faton Vokshi auf, dessen Schuss wird aber von Bastian Gollubits abgewehrt.

Zwei Minuten später versucht es Mato Tadic selbst, läuft in den Strafraum und schießt aufs kurze Eck. Der Ball landet aber rund einen halben Meter neben dem Tor. In Minute 40 gibt es dann Eckball für Trausdorf. Der Ball wird auf das lange Eck gezirkelt. Dort steht Marcell Deak rund einen Meter vor dem Tor und köpfelt unbedrängt zum Ausgleich.

Kurz vor der Pause hätte Sali Vinca die Führung des SCE wieder herstellen können. Er taucht allein vor Bastian Gollubits auf, dieser rettet aber beim Schuss aus kurzer Distanz. Es hat eben doch Vorteile, einen gelernten Tormann zu haben.

Damit geht es mit 1:1 in die Kabinen.

In der 2. Halbzeit legt Trausdorf einen Zahn zu. Man sieht nun einen deutlicheren Zug zum Tor. Dies wird in der 55. Minute bereits belohnt. Der Ball fliegt hoch vor das Tor, der Eisenstädter Ersatz-Ersatz-Ersatztorhüter kann ihn weder fangen, noch richtig weg boxen, sodass er direkt zu Marcell Deak kommt, der daraufhin sein zweites Tor in dieser Partie erzielt.

Vier Minuten später kommt es dann noch schlimmer für Eisenstadt. Tim Schneider gelingt ein Weitschuss aufs Tor, den der SCE-Goalie zwar gerade noch so erwischt, aber leider ins eigene Tor ablenkt. Wieder vier Minuten später verlieren die Hausherren den Ball im hinteren Mittelfeld. Marcell Deak kann allein aufs Tor zulaufen und seine Chance sicher zum 1:4 verwerten. Damit ist die Entscheidung in diesem Spiel gefallen.

Die Gastgeber versuchen Schadensbegrenzung. In der 65. Minute geht ein Weitschuss von Mato Tadic über die Querlatte. Fünf Minuten danach köpfelt Mihael Ercegovac nach einem Eckstoß von Faton Vokshi neben das Tor. Im Gegenangriff gelingt Jan Csmarits per Kopf das 1:5. In Minute 74 können die Gastgeber noch eine Ergebniskosmetik herausspielen. Nach einem guten Pass in den Strafraum schlenzt Mato Tadic den Ball ins kurze Eck zum Endstand von 2:5.

Kurz vor dem Schlusspfiff versucht Faton Vokshi noch einen Weitschuss, der aber von der Verteidigung abgeblockt wird. Kurz darauf beendet Schiedsrichter Erdem Arif die Partie.

Eine Niederlage, die weh tut, denn ohne Verletzung des Torhüters hätte der SCE dieses Spiel ohne Weiteres gewinnen können. Eine alte Fußball-Weisheit besagt jedoch, dass wenn einem das Glück fehlt, das Pech noch dazu kommt. Auf der positiven Seite sah man eine deutliche Leistungssteigerung der Mannschaft gegenüber den ersten beiden Partien.

Kommenden Freitag gastiert der SCE bei Großhöflein, einer Mannschaft, die ebenfalls noch punktelos ist. Dort sollte mit Torhüter endlich der erste Sieg gelingen.

Keine Chance auf Punkte im Derby

Runde 2

Keine Chance auf Punkte im Derby

Runde 2

Nachdem die Stadtderbys in der vorangegangenen Saison mit 3:3 und 3:1 äußerst erfolgreich verlaufen sind, hatte die junge SCE-Mannschaft im ersten Derby dieser Saison keine Chance.

Schon in der 3. Minute zeigten die Gastgeber aus dem Stadtteil St. Georgen ihre Gefährlichkeit. Ein Freistoß von Kilian Buchreiter knallt an die Stange. Nur 3 Minuten später kommt Max Manninger aus linker Position aus kurzer Distanz zum Schuss, den Abpraller kann Christopher Pinter per Kopf nicht verwerten. In Minute 13 ist es dann aber soweit. Max Manninger wird von der Abwehr allein gelassen. Er kann einen Sololauf aufs Tor starten und zum 1:0 abschließen.

Auch in der 20. Minute zeigt die SCE-Abwehr, dass sie noch zu lückenhaft ist. Nach einem unnötigen Ballverlust kann Oliver Mancs alleine auf Torhüter Nick Wohlfahrt zulaufen und die Führung der Hausherren ausbauen. Es dauert bis zur 25. Minute, bis Eisenstadt zur ersten Torchance kommt. Sali Vinca kommt im Strafraum zum Schuss. Dieser wird aber von der Verteidigung abgeblockt.

Zwei Minuten später ist schon wieder St. Georgen am Drücker. Ein Weitschuss von Christopher Pinter geht aber über das Tor. In der 31. Minute gibt es dann nach einem Zweikampf an der Strafraumgrenze Elfmeter für St. Georgen. Kilian Buchreiter setzt diesen aber mit einem überhasteten Schuss an die rechte Stange. Die Freude über das verhinderte dritte Tor währt bei den SCE-Fans aber nur kurz. Schon in der nächsten Szene startet Kilian Buchreiter aus abseitsverdächtiger Position. Schiedsrichter Luef Bernhard lässt aber weiterlaufen und so fällt der dritte Treffer.

Zwar erinnern sich die SCE-Fans noch an das letzte Spiel auf diesen Platz, wo ein 0:3 noch in ein 3:3 umgewandelt werden konnte, allerdings ist das Team heute eindeutig zu schwach, um die Partie noch auf diese Weise herum reißen zu können. Die letzte Chance der 1. Halbzeit hat aber dann doch der SCE. Ein Schuss von Mato Tadic kann von der Abwehr neutralisiert werden.

Als Fazit der ersten 45 Minuten kann gesagt werden, dass der SCE an allen Positionen Schwächen zeigt. Die Abwehr hat die weiten Pässe nicht im Griff, der Spielaufbau im Mittelfeld ist zu umständlich und die Angriffe kommen meist nur bis zur Strafraumgrenze.

Die zweit Hälfte beginnt immerhin etwas besser. Die Spieler zeigen mehr Aggressivität und versuchen, schneller nach vorn zu spielen. Das wird in der 50. Minute auch belohnt. Nach dem besten Angriff des ganzen Spiels, gibt es Elfmeter für den SCE. Mato Dadic lässt Torhüter Alexander Nurschinger keine Chance und verkürzt auf 1:4. Abermals währt die Freude nur kurz.

Schon im Gegenangriff wird SCE-Tormann Nick Wohlfahrt von Kilian Buchreiter rüde attackiert. Der Schiedsrichter entscheidet jedoch nicht auf Foul. So kann Buchreiter den frei gewordenen Ball problemlos im Tor unterbringen. In Minute 67 kommt es noch schlimmer. Nach einem weiteren Fehler in der Abwehr lässt Oliver Mancs Nick Wohlfahrt keine Chance und erhöht auf 6:1.

In der 68. Minute gibt es die letzte Chance für den SCE. Mato Tadic schießt aber am langen Eck vorbei. Damit hat die Mannschaft ihr Pulver verschossen. Auch lassen die Kräfte langsam nach. Als Konsequenz können sich Kilian Buchreiter und Max Manninger nochmal in die Torschützenliste eintragen. In der letzten Spielminute knallt Oliver Mancs den Ball nochmal an die Latte.

Kurz darauf ertönt der Schlusspfiff. Auch wenn das eine oder andere Tor nicht hätte zählen dürfen, ist die Niederlage doch völlig verdient. Die Schwächen der Mannschaft waren zu offensichtlich. Zu leicht hat man es dem Gegner gemacht, durch die Abwehrreihen zu spazieren. Im Spiel nach vorne fehlten die Konzepte.

Auf Trainer Nico Milalkovits wartet mit dieser jungen Mannschaft noch viel Arbeit. Schon nächste Woche sind die bis jetzt noch ungeschlagenen Trausdorfer zu Gast auf der LA-Anlage.

Auftaktniederlage gegen Parndorf/Neudorf 1C

Runde 1

Auftaktniederlage gegen Parndorf/Neudorf 1C

Runde 1

Leider konnte der neu formierte SCE im Auftaktspiel gegen den Favoriten aus dem Seewinkel keine Punkte holen. Nachdem die Mannschaft in der ersten Hälfte noch sichtbar Probleme hatte, zusammen zu finden, zeigte sie in der zweiten Halbzeit eine deutliche Steigerung.

Dass die Mannschaft zum allerersten Mal in dieser Zusammensetzung spielt, ist in den Anfangsminuten nicht zu übersehen. Die Gäste übernehmen sofort das Kommando. Die Aufteilung in der Abwehr ist noch nicht ganz klar. Dazu kommen unnötige Ballverluste vor dem eigenen Strafraum. Ein solcher wird von Alfred Werner bereits in der 5. Minute genutzt. Er kann allein auf Torhüter Nick Wohlfahrt zulaufen und zum 0:1 einschießen.

Bereits 3 Minuten später erhält Veljko Rajkovits den Ball vor dem Strafraum, dribbelt sich mit einem schönen Sololauf vor das Tor und trifft zum 0:2 ins kurze Eck. Nick Wohlfahrt war noch dran, kann das Tor aber nicht verhindern. Damit sind nach 8 Minuten die Fronten klar abgesteckt. Es wird für die Hausherren heute wohl nichts zu holen geben.

Nach 14 Minuten kommt endlich der SCE etwas auf. Sali Vinca hat eine Gelegenheit aus rund 10 Metern Entfernung, zirkelt den Ball aber am Kreuzeck vorbei. Bereits in der nächsten Minute setzt Mato Dadic zu einem Solo an, sein Schuss aufs lange Eck kann aber von Tormann Yannik Lenzenhofer zur Ecke abgewehrt werden. Trotz dieser beiden guten Chancen bleiben die Seewinkler die tonangebende Mannschaft.

Nach einem Stanglpass in der 25. Minute befördert Martin Sulic den Ball über das Tor. In Minute 30 taucht Alfred Werner allein vor Nick Wohlfahrt auf. Er will es besonders schön machen und hebt den Ball in hohem Bogen an die Querlatte. Vier Minuten danach hat Veljko Rajkovic eine ähnliche Chance. Er scheitert aber an Nick Wohlfahrt. Unmittelbar danach kommt der Ball hoch in den SCE-Strafraum. Peter Durica erfasst die Situation am schnellsten und sorgt mittels Innenstange für das 0:3.

In Minute 39 kommt es für die Gastgeben noch schlimmer. Schiedsrichter Orman Eyüp übersieht eine klare Abseitsposition, Alfred Werner nutzt dies eiskalt zum 0:4. In der 40. Minute sind endlich wieder die Hauptstädter vor dem gegnerischen Tor präsent. Adam Gutmann bringt den Ball aus spitzem Winkel aber nicht an Yannik Lenzenhofer vorbei. So geht es mit einem klaren 0:4 in die Kabinen.

Während die erste Hälfte also zum Vergessen war, präsentiert sich die heimische Mannschaft in der zweiten wesentlich stärker. In der 55. Minute kommt Franz Thometitsch rechts an den Ball. Anstatt vor das Tor zu flanken schießt er aber aus spitzem Winkel direkt auf die kurze Kreuzecke. Torhüter Yannik Lenzenhofer ist aufmerksam und wehrt den Schuss ab.

Drei Minuten später spielen die Eisenstädter die bis dahin beste Kombination. Über mehrere Stationen kommt der Ball zu Faton Vokshi, der aus etwa 9 Metern Entfernung ins rechte Eck zum umjubelten 1:4 trifft. Das erste Tor der neuen Saison ist also gelungen. In der 64. Minute folgt der nächste SCE-Angriff. Mato Dadic schlenzt den Ball aus halblinker Position auf das lange Eck. Die Verteidigung erwischt den Ball nicht, Leonardo Katic versucht dem Ball noch einen Stubs zu geben. Ob er ihn noch erwischt hat, ist schwer zu sehen, das Tor wird jedenfalls Dadic angerechnet.

Mit dem 2:4 keimt bei den SCE-Fans die Hoffnung auf, dass heute noch etwas in Richtung Punktgewinn gehen könnte. Das Team hat durch die beiden Treffer sichtlich Selbstvertrauen getankt. Die Angriffskombinationen laufen deutlich flüssiger als in der ersten Halbzeit ab. So kommt Franz Thometitsch in Minute 75 aus ca. 10 Metern zum Schuss, die Abwehr kann diesen jedoch abblocken.

Kurz darauf wird die Hoffnung auf einen Punkt wieder zunichte gemacht. Nach einem Angriff kann Alfred Werner aus kurzer Distanz zum 2:5 abstauben. Der SCE gibt aber nicht auf. In der 77. Minute versucht Mohammadreza Karimian Tazegheshlagh einen Weitschuss. Dieser geht leider deutlich über das Tor. In der 79. haben die Gäste dann ihre letzte Chance des Spiels. Der Schuss von Peter Durica geht aber daneben.

10 Minuten vor Spielende kommt Leonardo Katic aus ca. 15 Metern zum Schuss. Yannik Lenzenhofer ist aber zur Stelle. 5 Minuten später ist es Danijel Stamenkovic, der einen Weitschuss über das Tor setzt. Die letzte Gelegenheit des Spiels hat Mato Dadic, der Lenzenhofer in der letzten Spielminute noch einmal mit einem Kopfball prüft. Kurz darauf ertönt der Schlusspfiff.

Die Fans sahen zwei sehr unterschiedliche Hälften. Während der SCE in der ersten fast nicht vorhanden war, konnte er die zweite Halbzeit sogar gewinnen. Punkte gibt es dafür freilich keine. Jedenfalls haben die letzten 45 Minute gezeigt, dass viel Potenzial in der Mannschaft von Neo-Trainer Nico Milalkovits steckt, das hoffentlich schon diese Woche auswärts beim Stadtderby gegen St. Georgen genutzt werden kann.